The National Times - Bahn-Infrastrukturvorstand Pofalla verlässt Konzern Ende April

Bahn-Infrastrukturvorstand Pofalla verlässt Konzern Ende April


Bahn-Infrastrukturvorstand Pofalla verlässt Konzern Ende April
Bahn-Infrastrukturvorstand Pofalla verlässt Konzern Ende April

Nach sieben Jahren im Vorstand der Deutschen Bahn (DB) verlässt Ronald Pofalla den Konzern. Der 62-jährige Infrastrukturvorstand scheide Ende April "auf eigenen Wunsch" aus, teilte der Konzern am Dienstag mit. Pofalla war seit 2015 im Vorstand der DB; davor war er Generalsekretär der CDU und von 2009 bis 2013 Chef des Bundeskanzleramts unter Angela Merkel (CDU).

Textgröße ändern:

Pofalla erklärte, er verlasse die Bahn aus "persönlichen Gründen". Nach mehr als sieben Jahren im Unternehmen sei es an der Zeit, "zu meinem nächsten Lebensabschnitt aufzubrechen". Aufsichtsratschef Michael Odenwald würdigte die Leistungen Pofallas und erklärte, "die Beweggründe" Pofallas könne er "gut verstehen". Dennoch sei die Entscheidung bedauerlich.

Bahn-Chef Richard Lutz dankte Pofalla für sein "unermüdliches Engagement für eine bessere Eisenbahn". Pofalla war seit 2017 als Vorstand zuständig für den Bereich Infrastruktur bei der Bahn.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Sexualisierte Gewalt im Internet: Tausende demonstrieren in Berlin

In der Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet stoßen Pläne für ein schärferes Vorgehen und härtere Strafen parteiübergreifend auf Unterstützung. Auch die Zivilgesellschaft machte im Fall der Schauspielerin Collien Fernandes mobil: Am Brandenburger Tor in Berlin versammelten sich am Sonntagnachmittag mehrere tausend Menschen, um gegen sexualisierte Gewalt zu demonstrieren und schärfere Gesetze zu fordern.

Wildberger erwartet dramatische Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch KI

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) erwartet dramatische Veränderungen in der Arbeitswelt in Deutschland durch Künstliche Intelligenz (KI). "Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende", sagte Wildberger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). "Mein Appell geht daher an alle Gruppierungen, an Arbeitgeber, Gewerkschaften und aus der Zivilgesellschaft: Wir müssen uns zusammenraufen und die Zukunft neu gestalten."

Woidke entsetzt über ausländerfeindlichen Vorfall in Diskothek

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich entsetzt über einen ausländerfeindlichen Vorfall in einer Diskothek im Landkreis Elbe-Elster geäußert. Ähnlich wie bei einem früheren Vorfall in Sylt hatten Jugendliche den Song "L'amour toujours" dort mit rassistischen Gesängen "Deutschland den Deutschen. Ausländer raus" unterlegt. Woidke schrieb dazu im Portal Instagram, er sei "fassungslos" angesichts solcher "Nazi-Parolen" und: "Wir dürfen dazu niemals schweigen."

"Spiegel": Weimer lässt Listen von Kultur-Jurymitgliedern erstellen

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) lässt laut einem Bericht des "Spiegel" Listen der mit Kulturförderung befassten Jurymitglieder erstellen. Das Magazin beruft sich auf ihm vorliegende E-Mails, in denen solche Aufstellungen angefordert würden. Ziel sei, sich einen Überblick über jurybasierte Verfahren zu verschaffen, hieß es demnach.

Textgröße ändern: