The National Times - Unwetter bringt Betrieb an Flughafen Frankfurt am Main zeitweise zum Erliegen

Unwetter bringt Betrieb an Flughafen Frankfurt am Main zeitweise zum Erliegen


Unwetter bringt Betrieb an Flughafen Frankfurt am Main zeitweise zum Erliegen
Unwetter bringt Betrieb an Flughafen Frankfurt am Main zeitweise zum Erliegen / Foto: © AFP/Archiv

Ein schweres Unwetter hat den Betrieb des Flughafens Frankfurt am Main in der Nacht zeitweise zum Erliegen gebracht. Im Laufe des Donnerstags solle sich der Flugbetrieb aber wieder normalisieren, sagte der Pressesprecher des Flughafenbetreibers Fraport der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt rund 90 Flüge hätten annulliert werden müssen. Für die am Flughafen gestrandeten Passagiere sei in der Nacht eine dreistellige Zahl an Feldbetten aufgestellt worden. Viele Fluggäste hätten in Hotels übernachtet.

Textgröße ändern:

Der Flughafensprecher sprach von "sehr großen Regenmengen", die über dem Flughafengelände niedergegangen seien und zu Verzögerungen und Flugstreichungen geführt hätten. Insgesamt 23 Flüge mit Ziel Frankfurt seien umgeleitet worden an Airports etwa in Köln oder Düsseldorf.

Die Flugzeug-Abfertigung musste nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministeriums wegen des Gewitters am Mittwochabend zwischen 20.28 Uhr und 22.39 eingestellt werden. 37 Maschinen konnten erst nach Beginn des Nachtflugverbots um 23.00 Uhr abheben, sie brauchten dafür eine Ausnahmegenehmigung der Hessischen Luftaufsicht.

19 weitere Flugzeuge mussten am Boden bleiben, weil die Sondergenehmigung nur bis Mitternacht galt. Rund 2500 Passagiere waren davon betroffen. Es kam auch zu 25 verspäteten Landungen. Sieben Maschinen mit etwa 870 Passagieren durften wegen des Nachtflugverbots gar nicht mehr in Frankfurt landen und mussten andere Flughäfen ansteuern.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung

Zum Petersberger Klimadialog werden ab Dienstagmorgen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten in Berlin erwartet. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.

Petersberger Klimadialog: Verbände fordern von Merz Abkehr von Kohle, Öl und Gas

Umweltverbände fordern im Vorfeld des internationalen Petersberger Klimadialogs kommende Woche in Berlin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Abschied von Kohle, Öl und Gas. "Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, hier Akzente zu setzen", sagte Lutz Weischer von Germanwatch am Donnerstag in Berlin. Gerade die aktuelle Energiekrise aufgrund des Iran-Krieges zeige erneut, wie wichtig es sei, eine Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu erreichen.

Studie: In vielen Weltregionen droht zunehmende Kombination aus Hitze und Dürren

Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen treiben das gemeinsame Auftreten von Hitzewellen und Dürren an. "Wenn sich an der derzeitigen Klimapolitik nichts ändert, könnte fast ein Drittel der Weltbevölkerung bis zum Ende des Jahrhunderts häufigeren und schwereren Hitze-Dürre-Bedingungen ausgesetzt sein", erklärte die Expertin Di Cai vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven am Dienstag. Das wären fast 2,6 Milliarden Menschen.

Klimaerwärmung in Deutschland: Steigende Temperaturen vor allem in Süden und Osten

Die Klimaerwärmung wird nach Experteneinschätzung zum Ende des Jahrhunderts mutmaßlich insbesondere in Süd- und Ostdeutschland zu steigenden Temperaturen führen. Konkret könne dies dort "eine Zunahme von Hitzewellen, Tropennächten und generell der Hitzebelastung" während der Sommermonate bedeuten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach anlässlich seiner jährlichen Klimapressekonferenz mit.

Textgröße ändern: