The National Times - Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch

Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch


Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch
Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch / Foto: © AFP/Archiv

Das Feuer im Nationalpark Harz ist weitgehend unter Kontrolle - breitet sich aber unterirdisch aus. Die Auswertung von Wärmebildern des Erkundungshubschraubers zeigten, dass sich der Brand um weitere zehn Hektar auf 160 Hektar ausgebreitet habe - und zwar unter der Erde, teilte das Landratsamt des Landkreises Harz am Dienstag in Halberstadt mit. Die Löscharbeiten aus der Luft liefen deshalb unvermindert weiter, zudem sollten mehr Bodentrupps eingesetzt werden.

Textgröße ändern:

Am Dienstag waren erneut mehr als 180 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter in dem unzugänglichen Gelände auch Löschtrupps am Boden. Im Zentrum der Brandbekämpfung stand ein Moorgebiet, auf welches das Feuer übergegriffen hatte. Nach wie vor waren auch sieben Löschhubschrauber sowie zwei Löschflugzeuge aus Italien im Dauereinsatz. Der Concordiasee in Sachsen-Anhalt, aus dem die Flugzeuge das Löschwasser holen, war weiterhin für die Öffentlichkeit gesperrt.

Ein Feuerwehrmann wurde am Montag schwer verletzt, als es bei den Löscharbeiten an einem Gerät zu einer Verpuffung kam. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn vom Brockenplateau in eine Spezialklinik für Brandverletzte.

Der Waldbrand war am Samstag in einen schwer zugänglichen Gebiet unterhalb des Brockens ausgebrochen. Nach wie vor galt der Katastrophenfall im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz. Der Ort Schierke war gesperrt.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: