The National Times - Produktion von Elektroautos 2021 um 86 Prozent gestiegen

Produktion von Elektroautos 2021 um 86 Prozent gestiegen


Produktion von Elektroautos 2021 um 86 Prozent gestiegen
Produktion von Elektroautos 2021 um 86 Prozent gestiegen / Foto: © AFP

Die Produktion von Elektroautos in Deutschland legt weiter deutlich zu: Im vergangenen Jahr wurden rund 328.000 Autos mit rein elektrischem Antrieb produziert, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das war ein Plus von 85,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und sogar um 268 Prozent verglichen mit 2019.

Textgröße ändern:

Zwar wurden weiterhin überwiegend Verbrenner produziert, die Tendenz war aber stark rückläufig, wie die Behörde in Wiesbaden weiter mitteilte. So wurden 2021 rund 2,2 Millionen solcher Fahrzeuge produziert, 23,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Auch der Außenhandel mit E-Autos legte zu. So wurden im vergangenen Jahr rund 300.000 reine Elektroautos im Wert von 12,6 Milliarden Euro exportiert. Das waren fast doppelt so viele (plus 92,4 Prozent) wie im Vorjahr.

Auch bei den Importen gab es einen Anstieg: Mit 292.000 importierten Elektroautos für 7,5 Milliarden Euro stieg die Menge im Vorjahresvergleich um 75,8 Prozent. Größter Abnehmer deutscher E-Autos war Großbritannien, aus Frankreich wurden wiederum die meisten Fahrzeuge importiert.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln

Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei haben auf den Fidschi-Inseln die möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen begonnen. Fidschis Klimaschutzministerin Lynda Tabuya forderte die Industrieländer zum Auftakt der Beratungen in der Stadt Nadi eindringlich auf, einen "gerechten Übergang" zu erneuerbaren Energien zu unterstützen. Der UN-Klimagipfel (COP31) findet im November in Antalya statt, eine Einigung über die wichtigsten Fragen steht bisher noch aus.

Vorbereitungstreffen für UN-Klimagipfel auf den Fidschi-Inseln

Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei kommen Unterhändler aus aller Welt ab Montag auf den Fidschi-Inseln zu möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen zusammen. An den viertägigen Beratungen in der Stadt Nadi nehmen auch mehrere Staats- und Regierungschefs der Pazifikregion teil. Sie wollen die Zusammenkunft nutzen, um auf die Gefahren des Klimawandels für ihre Länder hinzuweisen. Diese sind durch den nach UN-Angaben im Rekordtempo steigenden Meeresspiegel besonders bedroht.

Niedrigwasser: Umweltminister ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf

Angesichts der niedrigen Pegelstände deutscher Gewässer hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen - die Bundesnetzagentur warnte vor Auswirkungen des Niedrigwassers auf die Energieversorgung. "Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Sonntag). Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser, betonte der Minister.

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Textgröße ändern: