The National Times - Pixum-Gründer Attallah im Podcast: Wie digitale Bilder den Fotomarkt veränderten

Pixum-Gründer Attallah im Podcast: Wie digitale Bilder den Fotomarkt veränderten


Pixum-Gründer Attallah im Podcast: Wie digitale Bilder den Fotomarkt veränderten
Pixum-Gründer Attallah im Podcast: Wie digitale Bilder den Fotomarkt veränderten

In der aktuellen Folge des Foto-Podcasts "Click Boom Flash" blickt Pixum-Gründer Daniel Attallah auf die Entstehung seines Unternehmens zurück. Er erläutert, wie die Digitalisierung den Markt für Abzüge um 90 Prozent schrumpfen ließ und welche Produkte heute die Branche retten.

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In der aktuellen Ausgabe des Foto-Podcasts "Click Boom Flash" gibt Pixum-Gründer Daniel Attallah Einblicke in die Geschichte seines Unternehmens und die Transformation der Fotografieindustrie. Der Podcast erscheint jeden zweiten Sonntag auf gängigen Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Amazon Music.

Attallah erinnert sich an den Startschuss im Jahr 2000: Als Computerspezialist entdeckte er in einem amerikanischen Best-Market eine Pyramide aus Digitalkameras. Diese Beobachtung war der Auslöser für die Gründung von Pixum. Gemeinsam mit zwei Mitgründern baute er eine Plattform, auf der Kunden digitale Fotos hochladen und als physische Abzüge bestellen konnten. Dieser Ansatz nutzte den Niedergang etablierter Fotodienstleister wie Kodak, Fuji und Agfa aus, die im Laufe der Jahre vom Markt verschwanden.

Die Folgen dieser Disruption waren drastisch: Innerhalb eines Jahrzehnts schrumpfte der analoge Bildermarkt um 90 Prozent. Attallah beschreibt, wie sich das Geschäftsmodell an veränderte Kundenbedürfnisse anpasste. Während früher Fotos noch physisch in Disketten abgerufen wurden, ermöglichte die digitale Plattform einen direkten Upload.

Heute ist das Fotobuch zum zentralen Produkt der Branche geworden. Die Spannbreite der Nutzung reicht von schnellen Bestellungen über KI-Assistenten in zehn Minuten bis hin zu aufwendig gestalteten Scrapbooks, für die Kunden zwei Wochen arbeiten und bis zu 180 Euro ausgeben. Urlaub, Feiern und Kinder sind dabei die drei wichtigsten Anlässe.

Auch der Fotokalender entwickelte sich überraschend erfolgreich zur zweitgrößten Produktgruppe, obwohl er nur in zwei Monaten des Jahres verkauft wird. Nicht alle Innovationen fanden jedoch Anklang: Ein Wochenkalender mit 52 Seiten scheiterte am Markt, ebenso wie ein digitales Wandbild-Tool. Im Gegensatz dazu wurde ein Foto-Adventskalender zu einem unerwarteten Verkaufsschlager.

Attallah erklärt in der neuen Folge auch, warum Pixum trotz des Aufkommens künstlicher Intelligenz weiterhin physische Fotobücher drucken wird und welche Mengen an Fotoaufträgen täglich verarbeitet werden. Die aktuelle Episode ist ab sofort in allen großen Podcast-Verzeichnissen verfügbar.

F.Adams--TNT