The National Times - Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt

Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt


Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt
Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt / Foto: © AFP/Archiv

Die auch in Deutschland sichtbare partielle Mondfinsternis am frühen Freitagmorgen ist vielerorts von Wolken verdeckt worden. Vielerorts habe es Gewitter gegeben, sagte eine Sprecherin des Hauses der Astronomie in Heidelberg. Nur vereinzelt seien Bilder möglich gewesen. In den USA sei die Sicht auf die Mondfinsternis besser gewesen.

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Der deutlich sichtbare Teil der Finsternis begann in Deutschland nach Angaben des Max-Planck-Instituts für Astronomie und der Vereinigung der Sternfreunde in Heidelberg morgens um 04.33 Uhr mit dem Eintritt des Monds in den Kernschatten der Erde.

Im weiteren Verlauf näherte er sich aber mehr und mehr dem Horizont, und die Morgendämmerung hellte den Himmel auf. Das erschwerte den Blick auf den Mond. Vielerorts war es zudem bewölkt. Der Austritt des Monds aus dem Kernschatten um 07.53 Uhr fand von Deutschland aus dann lange nach Sonnenaufgang und Monduntergang statt.

Auch andernorts in der Welt, etwa im Westen Spaniens, im Osten der USA und Kanadas sowie in Südamerika konnte das Ereignis beobachtet werden. Eine Mondfinsternis tritt immer dann auf, wenn der Mond auf der Umlaufbahn um die Erde in den Schatten eintritt, den die von der Sonne angestrahlte Erde in den Weltraum wirft.

Erst vor gut zwei Wochen war auf dem europäischen Festland eine Sonnenfinsternis zu sehen. In Deutschland und anderen Teilen Europas war die Sonne nur teilweise verdeckt. Nach Angaben des Max-Planck-Instituts für Astronomie und der Vereinigung der Sternfreunde in Heidelberg treten Sonnen- und Mondfinsternis häufig kurz nacheinander auf. Dabei seien beide Ereignisse jedoch selten auch vom selben Ort auf der Erde aus sichtbar.

N.Johns--TNT

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