The National Times - Börse in Hongkong bricht um mehr als sechs Prozent ein

Börse in Hongkong bricht um mehr als sechs Prozent ein


Börse in Hongkong bricht um mehr als sechs Prozent ein
Börse in Hongkong bricht um mehr als sechs Prozent ein

Die Lockdowns in China im Kampf gegen steigende Corona-Zahlen haben die Börse in Hongkong am Dienstag weiter einbrechen lassen. Der Hang-Seng-Index sackte am Nachmittag (Ortszeit) um mehr als sechs Prozent ab. Vor allem Technologiewerte gaben deutlich nach. In Shanghai schloss die Börse am Dienstag 4,95 Prozent im Minus. Bereits am Vortag hatte es in China deutliche Kursverluste gegeben.

Textgröße ändern:

Hintergrund sind die von den chinesischen Behörden wegen steigender Infektionszahlen verhängten Lockdowns - unter anderem in der südchinesischen Metropole Shenzhen, in der auch zahlreiche Technologiefirmen ansässig sind. Zudem gibt es bei Investoren Sorge angesichts eines US-Berichts, wonach Moskau Peking um militärische Hilfe für den Angriff auf die Ukraine gebeten habe. Befürchtet wird, dass dies womöglich zu Sanktionen auch gegen chinesische Firmen führen könnte.

T.Allen--TNT

Empfohlen

GA-ASI gibt Investitionen in sechs niederländische Unternehmen bekannt

Neue Reihe von Geschäftspartnerschaften nach der letzten „Blue Magic Netherlands"-Veranstaltung geschlossen

Börsengang: SpaceX bekommt keinen Schnellzugang in Index S&P500

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird nach seinem Börsengang am 12. Juni keinen Schnellzugang zu dem lukrativen Wall-Street-Index S&P 500 erhalten. Die Finanzmarktgruppe S&P Dow Jones Indices teilte am Freitag mit, alle Unternehmen müssten nach dem Aktiendebüt weiterhin zwölf Monate auf eine Aufnahme warten. Im Gespräch waren zwischenzeitlich sechs Monate für große Konzerne.

Anthropic plädiert für weltweite Pause bei KI-Entwicklung

Der KI-Konzern Anthropic plädiert für eine weltweite Pause bei der Entwicklung immer leistungsstärkerer KI-Systeme: Eine weltweite Verlangsamung der Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz wäre "wahrscheinlich sinnvoll", erklärte der US-Konzern am Donnerstag. Es müssten aber alle KI-Größen in der Welt mitmachen. Sollte nur ein einzelnes Unternehmen pausieren, würden die Konkurrenten einfach an ihm vorbeiziehen.

Urteil zu Akten über Eichmann-Festnahme: Geheimdienst BND darf schwärzen

Der Bundesnachrichtendienst darf einer Journalistin laut Bundesverwaltungsgericht den vollständigen und ungeschwärzten Zugang zu Unterlagen zur Festnahme des NS-Verbrechers Adolf Eichmann vor mehr als 65 Jahren verwehren. Die vom Bundeskanzleramt als oberster Aufsichtsbehörde abgegebene Sperrerklärung sei aus Geheimhaltungsgründen rechtmäßig, urteilte das Gericht am Donnerstag in Leipzig. Eine Klage der Autorin wies es ab.

Textgröße ändern: