The National Times - UN-Behörde: 2022 eines der acht wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen

UN-Behörde: 2022 eines der acht wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen


UN-Behörde: 2022 eines der acht wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen
UN-Behörde: 2022 eines der acht wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen / Foto: © AFP/Archiv

2022 war eines der acht wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Rekordtemperaturen seien "verursacht durch die ständig steigende Treibhausgaskonzentration" in der Atmosphäre, erklärte die Weltmeteorologieorganisation (WMO) am Donnerstag. Die UN-Behörde hatte bereits im vergangenen November vorläufige Daten veröffentlicht, denen zufolge die Durchschnittstemperatur in jedem Jahr seit 2015 höher war als in allen Jahren zuvor.

Textgröße ändern:

Verschärft wird die Lage nach Aussage der WMO dadurch, dass die kühlende Wirkung des Wetterphänomens La Niña voraussichtlich in den kommenden Monaten abnehmen wird. Es sei La Niña zu verdanken, dass 2022 "nur" das fünft- bis sechstwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war. Der durch die hohe Treibhauskonzentration verursachte "langfristige Erwärmungstrend" werde aber nicht umgekehrt.

Es werde "zunehmend wahrscheinlich", dass das 2015 auf der UN-Weltklimakonferenz in Paris von den Staaten der Welt vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, "zeitweise überschritten" werde, erklärte die WMO weiter. Im Zeitraum zwischen 2013 und 2022 lag die Durchschnittstemperatur demnach bereits um 1,14 Grad über dem Niveau der vorindustriellen Zeit zwischen 1850 und 1900.

Grundlage der WMO-Aussage waren die Datensätze der sechs führenden internationalen Wetterbeobachtungsinstitute - darunter das europäische Erdbeobachtungsprogramm (C3S) und die US-Klimabehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die in den vergangenen Tagen bereits ähnliche Ergebnisse bekannt gegeben hatten.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

VW will mehr in China gebaute Autos exportieren

Angesichts schwacher Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt will Volkswagen künftig mehr Autos made in China exportieren. Bis 2030 sollen es mindestens 300.000 Fahrzeuge pro Jahr sein, erklärte China-Chef Ralf Brandstätter am Mittwoch im VW-Entwicklungszentrum in Hefei in der östlichen Provinz Anhui. Die Autos sollen in asiatische Länder exportiert werden und erstmals auch nach Südamerika - nach Europa aber laut Brandstätter vorerst nicht.

"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär

Inmitten von Unstimmigkeiten zwischen den USA und der Ukraine über deren Zugang zum Satellitensystem Starlink hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin lobend über den Tech-Milliardär Elon Musk geäußert. "Elon Musk ist ein Genie, wirklich ein Genie", sagte Putin am Mittwoch bei einem Rundgang durch eine Ausstellung am Rande des Russland-Afrika-Gipfels in Moskau über den Unternehmer. Dabei bezog er sich auf tausende Satelliten, die der Chef des Raumfahrtkonzerns SpaceX ins All befördert habe.

Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord

Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix hat im dritten Quartal erneut einen Umsatz- und Gewinnrekord verbucht. Der operationelle Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 632 Prozent auf gut 83,3 Billionen Won (gut 56 Milliarden Euro), der Umsatz überstieg erstmals die Marke von 100 Billionen Won auf 104,6 Billionen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Ein Ende des Höhenflugs ist nach Einschätzung von Experten noch nicht in Sicht.

GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch

SAN DIEGO, CA / ACCESS Newswire / 28. Oktober 2026 / General Atomics Aeronautical Systems, Inc. (GA-ASI) hat sich mit Saab zusammengetan, um fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (Airborne Early Warning, AEW) an einem unbemannten Luftfahrzeugsystem (UAS) durchzuführen. Die Flugtests wurden in den vergangenen Monaten mit einer von GA-ASI hergestellten MQ-9B durchgeführt, die mit einem Saab LoyalEye-Radar ausgestattet war und von der Flugbetriebsanlage „Desert Horizon" von GA-ASI in Südkalifornien aus operierte. Der Flugtest demonstrierte die gleichzeitige Verfolgung mehrerer Luft- und Seeziele auf große Entfernungen. Zu den verfolgten Luftzielen gehörten mehrere mit Messinstrumenten ausgestattete Kampfflugzeuge, die gegnerische Kräfte simulierten, sowie mehrere Verkehrsflugzeuge.

Textgröße ändern: