The National Times - Reit-WM: Hemmer holt Bronze vor Werth - Fry Weltmeisterin

Reit-WM: Hemmer holt Bronze vor Werth - Fry Weltmeisterin


Reit-WM: Hemmer holt Bronze vor Werth - Fry Weltmeisterin
Reit-WM: Hemmer holt Bronze vor Werth - Fry Weltmeisterin / Foto: © dpa/picture-alliance/SID

Große Überraschung in der Soers: Die deutsche Dressurreiterin Katharina Hemmer hat bei den Weltmeisterschaften in Aachen unerwartet Bronze im Grand Prix Spezial gewonnen. Die Debütantin und ihr Hengst Denoix belegten mit 80,866 Prozent Rang drei hinter Titelverteidigerin Lottie Fry aus Großbritannien (82,295) und der dänischen Topfavoritin Cathrine Laudrup-Dufour (80,972). Hemmer verdrängte Isabell Werth (79,544) aus den Medaillenrängen, die Rekord-Olympiasiegerin wurde wegen diverser Patzer mit Wendy Vierte.

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"Es war eine richtig spannende Prüfung", sagte Werth im WDR, ehe sie Teamkollegin Hemmer herzte. "Ich könnte nicht glücklicher sein", sagte die strahlende Hemmer: "Das war ein ganz großes Geschenk, das mir mein Pferd im Viereck gemacht hat. Es ist noch nicht angekommen, ich bin gerade einfach unheimlich stolz, dass er es in der Atmosphäre so gemacht hat."

Im Grand Prix, der Mannschaftswertung, waren den Olympia-Silbergewinnerinnen Werth und Wendy bereits mehrere Unstimmigkeiten unterlaufen. Das Bild wiederholte sich, doch auch Topfavoritin Laudrup-Dufour und vor allem Europameister Justin Verboomen (Platz fünf) schlossen sich an. Hemmer blieb dagegen wie auch Fry cool, nutzte ihr Momentum und staubte bei ihrer ersten WM die zweite Medaille ab. Am Mittwoch hatte Deutschland bereits Gold mit der Mannschaft gewonnen.

Bundestrainerin Monica Theodorescu hatte vor der ersten von zwei Einzelentscheidungen bereits betont, es komme im Medaillenrennen vor allem auf eine gute Tagesform an. "Da ist alles möglich", hatte sie gesagt. Einen Sahnetag erwischte Fry, die mit Superhengst Glamourdale wie schon 2022 in Herning Gold einfuhr und zu 82,295 Prozent ritt. Laudrup-Dufour mit Stute Freestyle behielten hauchdünn den Silberrang.

Unter den weiteren Mannschaftsreitern kam es zu einer Überraschung: Frederic Wandres (mit Bluetooth/74,240) landete nur auf Platz 14 und damit hinter Neuling Raphael Netz (Camelot/75,091) als Zehnter. Damit könnte Netz in der Kür unter Flutlicht am Samstag (19.00 Uhr) starten.

P.Barry--TNT

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