The National Times - Fortuna will Abstieg "knallhart aufarbeiten"

Fortuna will Abstieg "knallhart aufarbeiten"


Fortuna will Abstieg "knallhart aufarbeiten"
Fortuna will Abstieg "knallhart aufarbeiten" / Foto: © picture-alliance/Bildagentur kolbert-press/SID

Nach dem direkten Abstieg in die 3. Fußballliga wollen die starken Männer von Fortuna Düsseldorf bei der Analyse nicht zimperlich sein. "Jetzt geht es darum, die Scherben aufzukehren. Klar ist: Wir werden nicht nur analysieren, sondern knallhart aufarbeiten", kündigte Vorstandschef Alexander Jobst nach dem 0:3 (0:3) bei Verfolger Greuther Fürth am 34. und letzten Spieltag der 2. Liga an.

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Sven Mislintat, im Winter als Sportvorstand installiert, bemerkte: "Der Abstieg verändert alles." Die "dazugehörigen Themen" werde man "ab Dienstag besprechen", so der 53-Jährige, der in seiner schillernden Vita auf Stationen wie FC Arsenal, Borussia Dortmund oder Ajax Amsterdam verweisen kann.

Zu diskutieren sein wird auch die Zukunft von Trainer Alexander Ende, der den 15. Tabellenplatz am letzten Spieltag nicht über die Ziellinie brachte - und mit seinem Team gar noch die Relegation verpasste. Hierzu hätte in jedem Fall eine Niederlage gegen Fürth mit "nur" zwei Toren gereicht. So wurde es Rang 17, gemeinsam mit Preußen Münster, wo Ende die Saison noch begonnen hatte, geht es runter.

Ende (46), dritter hauptverantwortlicher Fortuna-Trainer der Saison nach Daniel Thioune und Markus Anfang, scheint gewillt, den Neuaufbau anzugehen. "Mit meiner Vertragsunterschrift habe ich auch ein klares Commitment bei einem Abstieg gegeben", sagte der Coach, der einen Vertrag bis 2027 besitzt.

Klar ist, dass eine ambitioniert begonnene Saison mit dem klaren Ziel direkter Aufstieg im kompletten Gegenteil geendet ist. Fehler sind an vielen Stellen zu finden, doch einige unterliefen wohl bereits beim Gießen des Fundaments. "Wir haben einen ganz schlechten Transfersommer gehabt", räumte Klaus Allofs, bis Dezember 2025 noch Sportvorstand der Fortunen, freimütig im Frühjahr ein. Gemeinsam mit Ex-Profi und Sportdirektor Christian Weber war der Europameister von 1980 für den Kader verantwortlich - aus dem wohl nur ein Bruchteil einen Vertrag für die 3. Liga hat.

Dann begann die Misere auf dem Platz. Nach schlechtem Start verlor die Klubführung dann bereits im Herbst die Geduld mit dem beliebten und anerkannten Thioune, unter Anfang ging es weiter nach unten, Ende schaffte die Wende mit zwei Siegen an den Spieltagen 31 bis 33 nur scheinbar - dann kam der K.o. von Fürth.

I.Paterson--TNT

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