The National Times - Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team

Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team


Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team
Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team / Foto: © picture alliance/dpa/SID

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw räumt Deutschland bei der anstehenden Fußball-WM große Chancen ein, sieht aber auch noch Verbesserungsbedarf. "Deutschland kann man wieder sehr viel zutrauen - vielleicht auch alles. Deutschland hat mittlerweile in den letzten zwei, drei Jahren auch wieder spielerische Fortschritte erzielt. Es gab ja ein paar Jahre mit Schwierigkeiten, einem Umbruch und so weiter", sagte Löw am Montag in Berlin.

Textgröße ändern:

Ihm gefalle, so der Erfolgstrainer der 2014er-Weltmeister, die aktuelle Spielergeneration. "Spieler wie Florian Wirtz, Jamal Musiala, Kai Havertz, Joshua Kimmich, um nur einige zu nennen, können auf dem höchsten Niveau agieren, das man braucht, wenn man ein Turnier gewinnen will. Auf der anderen Seite wird die Mannschaft mit der größten Stabilität im Turnier Weltmeister. Und da kann unsere Mannschaft noch ein bisschen nachlegen", sagte Löw.

Man habe, führte der 66-Jährige aus, in manchen Spielen das Gefühl: "Wir sind überlegen, besser und dominant, aber plötzlich macht der Gegner ein Tor und wir lassen ihn wieder zurück ins Spiel kommen. Das wird ein wichtiges Thema. Eingespielt sind wir insgesamt ganz gut, spielerische Akzente können wir setzen. Stabil zu sein, das macht nachher den Weltmeister. Da müssen wir uns noch verbessern."

Die deutsche Nationalmannschaft ist bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar jeweils in der Vorrunde ausgeschieden. Beim WM-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) trifft das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Gruppenphase auf Curacao, die Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) und Ecuador.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Erstes Playoff-Tor für Sturm - aber Wild vor dem Aus

Nico Sturm traf sehenswert per Direktabnahme und erzielte sein erstes Tor in den laufenden NHL-Playoffs, steht mit Minnesota Wild aber kurz vor dem Aus. Das Team um den deutschen Nationalstürmer unterlag der Colorado Avalanche zu Hause 2:5 und geriet im Viertelfinale mit 1:3 in Rückstand. Für Minnesota müssen in der Best-of-seven-Serie der Eishockey-Profiliga jetzt drei Siege in Folge her.

Mitchell mit Rekord - Cavaliers gelingt der Ausgleich

Mit einer Gala hat NBA-Star Donovan Mitchell die Cleveland Cavaliers getragen und in den Playoffs zum Ausgleich gegen die Detroit Pistons geführt. Beim 112:103-Sieg vor Heimpublikum gelang dem 29-Jährigen in der zweiten Hälfte mit 39 Punkten ein Rekord, in der Best-of-seven-Viertelfinalserie steht es nun 2:2. Für Spiel fünf am Mittwoch (Ortszeit) reist das Team um Dennis Schröder nach Detroit.

Polus über Sexismus im Netz: "Macht mich fassungslos"

ZDF-Sportchef Yorck Polus hat im Vorfeld der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) Hasskommentare im Internet gegenüber Fernsehkommentatorinnen verurteilt. "Das macht mich fassungslos und ich frage mich: Was geht da in den Köpfen vor, die sich in der Anonymität verstecken und Menschen aufgrund ihres Geschlechts oder wegen ihrer Stimme beschimpfen", sagte er im Gespräch mit dem SID.

Matthäus: Wolfsburg "am meisten unter Druck"

Drei Teams hoffen noch, nur ein Team hat weiter Chancen auf die Rettung - im Abstiegsdrama der Bundesliga steht laut Rekordnationalspieler Lothar Matthäus der VfL Wolfsburg "am meisten unter Druck". Denn von den drei Abstiegskandidaten 1. FC Heidenheim, FC St. Pauli und Wolfsburg "hat der VfL mit Abstand den stärksten Kader", schreibt Matthäus in seiner Sky-Kolumne: "Vom Personal her müsste der VfL auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen, vom Budget her müsste man international spielen."

Textgröße ändern: