The National Times - Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter

Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter


Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter
Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter / Foto: © SID

Nächste Lehrstunde für Alexander Zverev: Deutschlands Tennisstar hat in dem Weltranglistenersten Jannik Sinner erneut seinen Meister gefunden - dieses Mal fiel die Niederlage besonders dramatisch aus. Der Hamburger ging gegen den Italiener im Finale des ATP-Masters in Madrid nach nur 57 Minuten mit 1:6 und 2:6 regelrecht unter. Für Zverev war es die neunte Niederlage in Folge gegen Sinner, der in dieser Verfassung in Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Carlos Alcaraz auch als hoher Favorit zu den French Open in Paris (ab 24. Mai) reist.

Textgröße ändern:

Zuvor wartet auf Sinner noch das Heim-Masters in Rom, das einzige 1000er-Turnier, das der 24-Jährige noch nicht gewinnen konnte. Die French Open wiederum sind der einzige Grand Slam, der Sinner noch in seiner Sammlung fehlt.

Der fünf Jahre ältere Zverev war in seinem ersten Endspiel in diesem Jahr chancenlos, auch in den vorherigen fünf Vergleichen mit Sinner hatte er keinen Satz gewinnen können. Bereits nach seinem Finaleinzug hatte der Weltranglistendritte Zverev mit einer Mischung aus Galgenhumor und Ratlosigkeit auf die Frage, ob er einen Plan gegen Sinner habe, am Sky-Mikrofon geantwortet: "Nö. Sieht man ja, weil ich achtmal in Folge verloren habe."

Durch seinen zehnten Sieg im 14. Duell mit Zverev hat Sinner nun abermals Tennis-Geschichte geschrieben. Als erster Spieler gewann er fünf Masters-Turniere in Folge: Paris im Herbst 2025 sowie in diesem Jahr Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid – und jeweils besiegte Sinner auf dem Weg zum Titel den ambitionierten Zverev, der weiter auf seinen 25. Titel auf der ATP-Tour warten muss.

Zverevs letzter Titelgewinn datiert vom April 2025 in München. In der Höhe von Madrid auf knapp 700 Metern hatte er 2018 und 2021 triumphiert.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Zweiten Matchball genutzt: Eisbären erneut deutscher Meister

Der zweite Matchball saß: Die Eisbären Berlin haben ihren Titel erfolgreich verteidigt und sich zum zwölften Mal zum Meister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gekrönt. Im fünften Finalspiel feierten die gnadenlos effektiven Eisbären einen 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)-Sieg bei den Adlern Mannheim und gewannen die Best-of-seven-Serie mit 4:1. Dem Rekordchampion gelang die dritte Meisterschaft in Folge und die fünfte in den letzten sechs Jahren, Headcoach Serge Aubin setzte sich mit Berlin auch in seiner 15. Playoff-Serie durch.

Triple-Traum geplatzt: Bayern-Frauen scheitern an Barca

Der Triple-Traum ist jäh geplatzt: Die Fußballerinnen des FC Bayern haben trotz großem Kampf schon wieder eine bittere Pleite beim FC Barcelona kassiert und müssen sich das Finale der Champions League vom Fernseher anschauen. Nach dem 1:1 im Hinspiel verloren die Münchnerinnen 2:4 (1:2) im Halbfinal-Rückspiel bei den Katalaninnen.

Mutloses St. Pauli in großer Gefahr - Mainz gerettet

Kaum Power, kein Mut - und weiter schwindende Hoffnung: Dem FC St. Pauli droht immer mehr der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Alexander Blessin enttäuschte beim 1:2 (0:2) gegen den FSV Mainz 05 erneut und blieb lange weit davon entfernt, den Abstand zum rettenden Ufer zu verkürzen. Die Rheinhessen räumten dagegen das letzte kleine Fragezeichen hinter ihrem Klassenerhalt entschlossen beiseite.

Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie

Deutschlands Radstar Florian Lipowitz hat seine starke Form unterstrichen und die nächste anspruchsvolle Rundfahrt als Zweiter beendet. Der letztjährige Tour-Dritte von Red Bull-Bora-Hansgrohe verteidigte bei der Tour de Romandie durch den französischsprachigen Teil der Schweiz auf der fünften und letzten Etappe seinen zweiten Gesamtrang hinter Dominator Tadej Pogacar.

Textgröße ändern: