The National Times - Schmidt-Zukunft in Heidenheim: Sanwald ist skeptisch

Schmidt-Zukunft in Heidenheim: Sanwald ist skeptisch


Schmidt-Zukunft in Heidenheim: Sanwald ist skeptisch
Schmidt-Zukunft in Heidenheim: Sanwald ist skeptisch / Foto: © SID

Holger Sanwald, Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten 1. FC Heidenheim, ist skeptisch, dass Trainer-Urgestein Frank Schmidt seinen Vertrag über 2027 hinaus noch einmal verlängern wird. "Mein Gefühl sagt mir, es wird eher schwierig werden, ihn von der Verlängerung zu überzeugen", sagte Sanwald am Sonntag im Sport1-Doppelpass.

Textgröße ändern:

Schmidt hatte zuletzt angedeutet, dass die kommende Saison "mutmaßlich" seine letzte in Heidenheim sein könnte. Sein Vertrag läuft 2027 aus. Den wird der 52-Jährige aber erfüllen, auch im Falle eines Abstiegs. "Er hat das Wort 'mutmaßlich' gesagt, und solange er mutmaßlich sagt, werden wir nicht aufgeben, ihn zu überreden", betonte Sanwald und ergänzte: "Letztendlich kann er entscheiden für das, was er für unseren Verein geleistet hat. Man kann einfach nicht mehr tun."

Schmidt steht seit 2007 in Heidenheim an der Seitenlinie. "Ich habe noch nie gesagt, dass ich aufhöre, aber natürlich macht so eine Situation etwas mit einem", hatte Schmidt zuletzt gesagt: "Aber auf mich kann man sich verlassen, ich bleibe Trainer in Heidenheim und werde meinen Vertrag erfüllen."

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Klopp bietet zwei Debütanten auf

Mit zwei Debütanten gegen Serbien: Bundestrainer Jürgen Klopp beschert Jonas Urbig und Derry Scherhant in der Nations-League-Partie am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München ihren ersten Länderspieleinsatz. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant sind die Nationalspieler 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Nummer 1000 könnte gegen Serbien eingewechselt werden.

Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"

Joshua Kimmich hat den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mehrfach darum gebeten, auch beim dritten und vierten Spiel des ungewöhnlich langen Länderspielfensters dabei sein zu dürfen - vergeblich. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp bei BR24Sport: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

EM-Quali: U21 zum Abschluss im Fernduell mit Griechenland

Entscheidung vertagt: Die deutschen U21-Fußballer bekommen ihr Endspiel in der EM-Qualifikation. Weil Griechenland einen Tag nach dem deutschen 4:1 auf Malta mit dem 4:2 (3:1) gegen Lettland nachzog, stehen beide Teams vor dem letzten Spieltag in der Gruppe F punktgleich da, der Vorteil liegt aber bei der DFB-Auswahl.

Textgröße ändern: