The National Times - "Manipulation": US-Skeletoni Uhlaender will Olympia-Wildcard

"Manipulation": US-Skeletoni Uhlaender will Olympia-Wildcard


"Manipulation": US-Skeletoni Uhlaender will Olympia-Wildcard
"Manipulation": US-Skeletoni Uhlaender will Olympia-Wildcard / Foto: © SID

Nach der verpassten Olympia-Qualifikation fordert US-Skeletoni Katie Uhlaender vom IOC eine Wildcard für die Winterspiele und will auch vor dem CAS um ein nachträgliches Ticket kämpfen. Grund dafür sei eine "offensichtliche Wettbewerbsmanipulation", die Kanada zuletzt bei einem Rennen in Lake Placid durch den Rückzug von vier Starterinnen begangen haben soll, das teilte Uhlaender in einem Statement mit.

Textgröße ändern:

Uhlaender (41) hatte am 11. Januar auf ihrer Heimstrecke gesiegt, durch das kurzfristige Fehlen der Kanadierinnen war aber das Teilnehmerfeld so klein, dass nur 75 Prozent der Qualifikationspunkte vergeben wurden. Uhlaender war damit rechnerisch schon vor dem Start aus dem Rennen um Mailand und Cortina (6. bis 22. Februar).

"Wäre dieses Rennen nicht manipuliert worden, würde ich mich jetzt darauf vorbereiten, die USA zu vertreten und Geschichte zu schreiben als erste Frau, die für unser Land an sechs Olympischen Winterspielen teilnimmt", schrieb Uhlaender.

Kanada hätte einen seiner eigenen Olympia-Startplätze verlieren können, wäre das Quartett angetreten. Der Verband wies die Vorwürfe der Manipulation damals zurück, Grund für den Rückzug sei ein anstrengender Zeitplan gewesen. Eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes sowie ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben ergebnislos.

Am Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Schaffung einer Wildcard. Das Schreiben ging auch an IOC-Präsidentin Kirsty Coventry. "Bei dieser Forderung geht es nicht um eine Sonderbehandlung. Es geht darum, weiteren Schaden abzuwenden und den Geist und die Werte des olympischen Sports zu wahren", so Uhlaender.

Kanada habe "alles, was an unserem Sport fair und schön sein soll, korrumpiert".

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Mensik zieht zurück: Djokovic kampflos im Viertelfinale

Novak Djokovic hat bei den Australian Open in Melbourne kampflos das Viertelfinale erreicht. Der Rekordchampion aus Serbien profitierte von der Absage seines tschechischen Gegners Jakub Mensik. Am Tag vor der Partie zog der 20-Jährige zurück.

Glanzleistung gegen Cerúndolo: Zverev im Viertelfinale

Alexander Zverev spielte einen letzten traumhaften Lob, dann lächelte er zufrieden ins Publikum: Dem Weltranglistendritten fehlen auf der Jagd nach seinem ersten Grand-Slam-Titel nur noch drei Siege bis zum großen Ziel. Dank einer hochkonzentrierten Leistung erreichte Zverev das Viertelfinale der Australian Open. Er schlug den Argentinier Francisco Cerúndolo mit 6:2, 6:4, 6:4.

Doncic glänzt in Dallas - und wahrt perfekte Bilanz

Erst feierten die Fans der Dallas Mavericks Rückkehrer Luka Doncic, dann führte der Superstar seine Los Angeles Lakers in der alten Heimat bei einer starken Vorstellung zum Sieg. Mit 33 Punkten war der Slowene beim 116:110 bester Werfer des Abends, Doncic holte den vierten Sieg im vierten Duell mit den Mavs seit seinem unfreiwilligen Abschied.

Ricken zu Bayern-Patzer: "Gutes Zeichen für die Bundesliga"

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken von Borussia Dortmund hat die erste Bundesliga-Niederlage von Spitzenreiter Bayern München als positives Signal für die Liga gewertet. "Prinzipiell ist es ein gutes Zeichen für die Bundesliga, dass die Bayern jetzt nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga mal verloren haben. Das ist das Zeichen: Sie sind auch schlagbar. Aber am Ende müssen wir auf uns gucken", sagte Ricken nach dem 3:0 (1:0) bei Union Berlin.

Textgröße ändern: