The National Times - Rodeln: Ludwig nach zwei Läufen auf Goldkurs - Loch Vierter

Rodeln: Ludwig nach zwei Läufen auf Goldkurs - Loch Vierter


Rodeln: Ludwig nach zwei Läufen auf Goldkurs - Loch Vierter
Rodeln: Ludwig nach zwei Läufen auf Goldkurs - Loch Vierter

Johannes Ludwig liegt im olympischen Rodel-Wettbewerb zur Halbzeit auf Goldkurs und greift damit nach dem größten Triumph seiner Karriere. Der Gesamtweltcupsieger aus Oberhof zeigte im Yanqing Sliding Center zwei starke Fahrten und liefert sich bislang ein ganz enges Duell mit Wolfgang Kindl: Der Ex-Weltmeister aus Österreich liegt nur 39 Tausendstelsekunden zurück. Dritter im vorläufigen Klassement ist Dominik Fischnaller aus Italien mit bereits drei Zehnteln Rückstand.

Textgröße ändern:

Rekordweltmeister Felix Loch (Berchtesgaden) kam nur auf Platz vier und liegt mit 0,382 Sekunden ebenfalls bereits ein gutes Stück hinter Ludwig, das Podest ist aber nur 78 Tausendstel entfernt. Der dritte deutsche Starter Max Langenhan (Friedrichroda) hat als Siebter (+0,641) eine Top-Ten-Platzierung im Visier.

Nach den abschließenden Durchgängen drei und vier am Sonntag (ab 12.30 Uhr MEZ/19.30 Uhr OZ) werden die ersten Rodel-Medaillen in China vergeben.

Während Ludwig im ersten Durchgang einen Start- (2,445) und Bahnrekord (57,063) aufstellte, fuhr Loch früh einem Rückstand nach. Zudem touchierte der Olympiasieger von Vancouver und Sotschi im ersten Lauf nach einem Fahrfehler im unteren Streckenabschnitt die Bande und verlor weitere wertvolle Zeit.

In Durchgang zwei hielt Ludwig mit leichten Abstrichen das hohe Niveau, Kindl war nun aber ein wenig stärker und arbeitete sich näher heran. Loch zeigte sich verbessert und schob sich um eine Position nach vorn, auch Langenhan machte im zweiten Durchgang Plätze gut.

Ludwig, Olympia-Dritter von Pyeongchang, hat in diesem Weltcup-Winter mit fünf Siegen die bislang beste Saison seiner Karriere hingelegt, Loch hingegen feierte "nur" einen Erfolg im Sprintrennen von Sigulda im Januar. Im Training hatten die deutschen Piloten mit guten Leistungen gezeigt, dass sie gut mit der mit 1583 m längsten Rodel-Bahn der Welt zurechtkommen.

C.Stevenson--TNT

Empfohlen

BVB: Kovac als Tüftler gefragt

Trainer Niko Kovac sieht Borussia Dortmund nach Monaten, in denen häufig das Ergebnis, aber nicht die Leistung stimmte, auf einem guten Weg. "Viele Sachen funktionieren, viele Sachen stimmen. Wir spielen erfolgreich, wir schießen viele Tore, sind variabel. Wir verteidigen gut", sagte Kovac.

Hüttel nach Abbruch "richtig, richtig sauer"

DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hat nach dem Abbruch des olympischen Super-Team-Wettbewerbs deutliche Kritik am Skiweltverband FIS geübt. "Ich bin richtig, richtig sauer. Alle Wetter-Apps haben angezeigt, dass nach zehn Minuten der Schneefall aufhört. Diese Wetter-App muss auch die FIS haben. Ich verstehe nicht, dass man nicht eine gewisse professionelle Besonnenheit hat, um diese zehn Minuten noch abzuwarten", sagte Hüttel.

"Verlorenes Gold": Nolte trauert verpasster Chance hinterher

Laura Nolte war kaum zu trösten. Nach dem Hundertstel-Krimi ohne Happy End standen der deutschen Bob-Piloten auch zwei Stunden nach dem bitter verpassten Olympiasieg Tränen in den Augen. "Nachdem Gold jetzt zum Greifen nah war und ich wirklich drei super Läufe davor hingelegt habe, wollte ich es jetzt halt auch durchziehen. Deswegen fühlt es sich jetzt erst mal wie verlorenes Gold an", sagte Nolte.

Nach Bronze im Paarlauf: Hase/Volodin lassen Zukunft offen

Die deutschen Eiskunstläufer Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin haben ihre gemeinsame sportliche Zukunft nach dem Gewinn von Paarlauf-Bronze bei den Olympischen Winterspielen in Mailand offengelassen. "Wir werden die Saison beenden, den Sommer genießen, ein bisschen freimachen. Ich habe einen Bundeswehr-Lehrgang. Dann schauen wir, wie es weitergeht, wie lang und in welchem Rahmen", sagte Hase. Als letzter großer Wettkampf steht die WM in Prag (24. bis 29. März) im Kalender.

Textgröße ändern: