The National Times - Demirovic sei Dank: VfB besiegt St. Pauli

Demirovic sei Dank: VfB besiegt St. Pauli


Demirovic sei Dank: VfB besiegt St. Pauli
Demirovic sei Dank: VfB besiegt St. Pauli / Foto: © IMAGO/kolbert-press/SID

Reserve-Kapitän Ermedin Demirovic hat den VfB Stuttgart nach bislang enttäuschendem Saisonstart vorerst wieder auf Kurs gebracht. Der oft in der Kritik stehende Angreifer ebnete dem amtierenden Pokalsieger beim verdienten 2:0 (1:0) gegen den bislang unbesiegten FC St. Pauli mit einem Treffer und einer Vorlage den Weg zum zweiten Saisonsieg.

Textgröße ändern:

Nachdem Nationalspieler Angelo Stiller mit einem Foulelfmeter (24.) am starken Nikola Vasilj gescheitert war, brachte Demirovic den überlegenen VfB in einer tempo- und abwechslungsreichen Begegnung in Führung (43.). Kurz nach der Pause legte er das 2:0 von Bilal El Khannouss auf (50.). Zwei weitere Treffer von Demirovic wurden wegen Abseits aberkannt (4. und 58.).

Nach dem 1:3 beim SC Freiburg hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß unter anderem Atakan Karazor aus der Startelf genommen. Und Demirovic, der anstelle des Stammkapitäns die Binde trug, gab schon mit seinem Abseitstreffer die Richtung vor: Die Gastgeber waren bemüht, schnell in Führung zu gehen.

Tatsächlich jubelten die Fans des VfB zwanzig Minuten später erneut - aber auch zu früh: Stiller schoss einen von Eric Smith an Tiago Tomás verschuldeten Foulelfmeter derart schwach, dass Vasilj mühelos parieren konnte. Der 29-Jährige hat in der Bundesliga nun sechs von sieben Strafstößen abgewehrt.

Stiller hätte sich kurz darauf rehabilitieren können, scheiterte aber aus kurzer Distanz erneut an Vasilj (29.). Zu diesem Zeitpunkt war die Führung des VfB überfällig: St. Pauli, das immer wieder selbst gefährlich wurde, stand mächtig unter Druck.

Dem oft so kritisch beäugten Demirovic gelang dann doch die erlösende Führung, dabei setzte er sich gegen die halbe Abwehr der Gäste durch und überlupfte auch noch Vasilj. "Das Gute ist, es steht erst 1:0", sagte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann zur Halbzeit bei Sky.

Das Schlechte: Gleich nach der Pause führte der VfB durch den von Leicester City ausgeliehenen El Khannouss mit 2:0. In der danach folgenden wilden Phase ging es hin und her: Louis Oppie traf für die Gäste nur die Latte (52.), Vasilj verhinderte gegen Demirovic des 3:0 für den VfB (56.), Torwart-Kollege Alexander Nübel parierte großartig gegen Oladapo Afolayan (71.).

T.Ward--TNT

Empfohlen

Zwei Tore, eine Vorlage: Stützle gewinnt deutsches NHL-Duell

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat das deutsche Duell in der NHL gegen Ex-Bundestrainer Marco Sturm und Vizeweltmeister John-Jason Peterka mit einer Glanzleistung für sich entschieden. Der Ex-Krefelder erzielte beim 4:1 der Ottawa Senators bei den Boston Bruins zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Mit seinem Doppelpack innerhalb von 103 Sekunden leitete der 24-Jährige früh den zweiten Sieg der Kanadier im zweiten Saisonspiel ein.

"Anders gestrickt": Tuchel beeindruckt von Kane

Englands Fußball-Nationaltrainer Thomas Tuchel ist vom Rekordhunger seines Star-Torjägers Harry Kane schwer beeindruckt. "Ich glaube, all diese Neuner auf der Welt, egal in welcher Liga oder im Jugendfußball, sind ein bisschen anders gestrickt", sagte Tuchel vor dem Nations-League-Spiel gegen Tschechien am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN) im Londoner Wembley-Stadion.

Als "Messi-Fan": Tresoldi schläft in Ronaldos Zimmer

Nicolò Tresoldi ist bei der deutschen U21 auf Rekordjagd. Und wo könnte sich ein Stürmer mehr Inspiration holen als bei einem der erfolgreichsten Torjäger der Geschichte? Im schicken Hotel Klosterpforte im ostwestfälischen Marienburg bei Harsewinkel bezog der 22-Jährige in den vergangenen Tagen ausgerechnet jenes Zimmer, in dem einst Cristiano Ronaldo übernachtete.

Keine DFB-Stimme für Infantino: "Müssen ihn vom Platz stellen"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der Wahl im kommenden Jahr nicht unterstützen - und plädiert für eine Alternative. Das gab DFB-Chef Bernd Neuendorf im Interview mit dem Tagesspiegel bekannt. Der Schweizer sei "nicht mehr tragbar" und habe dem "Fußball sehr geschadet". Im DFB sei man sich einig: Infantino habe "jegliches Vertrauen verspielt", man müsse ihn "vom Platz stellen".

Textgröße ändern: