The National Times - Olympia-Zukunft der Kombination entscheidet sich erst 2026

Olympia-Zukunft der Kombination entscheidet sich erst 2026


Olympia-Zukunft der Kombination entscheidet sich erst 2026
Olympia-Zukunft der Kombination entscheidet sich erst 2026 / Foto: © IMAGO/Newspix/SID

Die olympische Zukunft der Nordischen Kombination entscheidet sich anders als geplant erst im kommenden Jahr. Zwar will das Internationale Olympische Komitee (IOC) bis Ende 2025 eine Entscheidung über das Programm der Winterspiele 2030 fällen. "Für die Nordische Kombination wird die Entscheidung jedoch basierend auf den Daten der Spiele 2026 erwartet", teilte Sandra Spitz, Sport und Eventdirektorin beim Weltverband FIS, auf SID-Anfrage mit.

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Die traditionsreiche Kombination bangt derzeit um ihren Verbleib im Olympia-Programm. 2026 in Mailand (6. bis 22. Februar) ist die Kombination die einzige Sportart, bei der keine Frauen am Start sind. Die vom IOC geforderte Gleichstellung der Geschlechter könnte für 2030 auch durch die Streichung der gesamten Sportart erreicht werden.

"Gegenwärtig befinden wir uns im Dialog mit dem Team des IOC und beantworten deren zusätzliche Fragen", so Spitz weiter. Bereits im März habe die FIS für alle ihre Disziplinen fristgerecht einen Fragebogen zur Evaluierung beim IOC eingereicht.

Die Kombination war seit der Premiere 1924 immer bei Olympischen Spielen dabei. Nach Ansicht des IOC feierten zuletzt aber zu wenige Nationen Erfolge. Die FIS hält dagegen, dass die Zahlen bei den teilnehmenden Athletinnen und Nationen seit Jahren steigen.

"Entweder die Kombiniererinnen kommen bei Olympia 2030 rein - oder die Nordische Kombination ist ganz draußen", hatte Spitz schon im März bei der WM in Trondheim gesagt: "Das wäre ein großer Einschnitt. Die Kombination war seit der Olympia-Premiere 1924 immer dabei, das sind 100 Jahre Tradition."

A.M.Owen--TNT

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