The National Times - Vielleicht zu Messi? Für Müller ist "alles noch möglich"

Vielleicht zu Messi? Für Müller ist "alles noch möglich"


Vielleicht zu Messi? Für Müller ist "alles noch möglich"
Vielleicht zu Messi? Für Müller ist "alles noch möglich" / Foto: © SID

Ein neuer Verein, oder doch das Ende der Karriere: Für Thomas Müller ist nach seinem letzten Spiel für den FC Bayern weiter "alles möglich". Auch ein Wechsel zu Inter Miami und Lionel Messi wäre nicht ausgeschlossen. "Also grundsätzlich würde ich mich nicht wehren, mit Messi zu spielen, aber ich hab jetzt zu Miami keinen direkten Kontakt", sagte Müller vor dem Achtelfinale der Klub-WM am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/Sat.1 und DAZN) gegen Flamengo Rio de Janeiro in einem Interview mit DAZN.

Textgröße ändern:

Einen Entschluss hat Müller nach eigenen Angaben noch nicht gefasst. "Grundsätzlich würde ich aufgrund meiner jetzigen körperlichen Verfassung schon gerne weiterspielen, weil dieses Fußballspiel einfach auch Spaß macht", sagte der 35-Jährige, "vielleicht höre ich aber tatsächlich auch auf. Alles ist noch möglich, und ich mache mir da keinen Stress." Selbst wenn er am am 1. August keinen Vertrag unterschrieben habe, werde er entspannt bleiben.

Bei einem Wechsel zu einem anderen Klub müsse, sagte Müller, "das Gesamtpaket passen". Dabei stelle sich jedoch die Frage: "Was ist ein passendes Gesamtpaket?" Grundsätzlich würde er "gerne etwas Neues entdecken", ergänzte Müller, daher hätten "entferntere oder exotischere Länder da einen Vorteil gegenüber der heimischen Liga". Einen Verbleib in der Bundesliga habe er "jetzt eher nicht so im Sinn. Es geht aber auch um ein sportliches Projekt."

Müller wird unter anderem mit dem Los Angeles FC aus der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) in Verbindung gebracht. Der Klub ist Kooperationspartner des FC Bayern. Die sogenannten "discovery rights" für die MLS an dem Weltmeister von 2014 hält Ligarivale FC Cincinnati, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf eine Verpflichtung macht.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"

"Ein gutes Gefühl", viel "Selbstvertrauen", aber auch "Demut": Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern blickt dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid hoffnungsfroh entgegen. Der Manager des Rekordmeisters warnt im Interview mit dem Münchner Merkur/tz aber zugleich: "Auch wenn bei Real in dieser Saison eine Zeit lang nicht alles top war, rollt eine Bestie auf uns zu, die weiß, wann sie zubeißen muss. Und wir müssen genau dafür bereit sein."

"Niemand hat mit mir gesprochen": Löw dementiert Ghana-Gerücht

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat einen Medienbericht dementiert, wonach er über ein Engagement als Nationalcoach der ghanaischen Nationalmannschaft für die Fußball-WM verhandele. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte Löw bei Sky Sport.

FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso

Der italienische Fußball-Verband FIGC und Nationaltrainer Gennaro Gattuso werden nach der verpassten WM-Teilnahme ihre Zusammenarbeit beenden. Wie der Verband am Karfreitag mitteilte, werde "der Vertrag mit dem Trainer in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst". Der ebenfalls scheidende FIGC-Präsident Gabriele Gravina dankte dem Weltmeister von 2006 für die geleistete Arbeit. "In nur wenigen Monaten ist es ihm gelungen, die Begeisterung für die Nationalmannschaft neu zu entfachen und bei den Spielern und im ganzen Land großen Stolz auf das blaue Trikot zu wecken", wird Gravina in einer Mitteilung zitiert.

Überraschungs-Start: Lipowitz ab Montag im Baskenland

Radsport-Ass Florian Lipowitz hat nach seinem starken Auftritt bei der Katalonien-Rundfahrt kurzfristig ein weiteres Rennen ins Programm genommen und startet ab Montag bei der Baskenland-Rundfahrt. Der 25 Jahre alte Tour-de-France-Dritte wolle "das Momentum aus Katalonien nutzen und seine Form bewusst unter Rennbedingungen weiterentwickeln", teilte sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Freitag mit.

Textgröße ändern: