The National Times - Glattes Aus gegen Tiafoe: Altmaier scheitert im Achtelfinale

Glattes Aus gegen Tiafoe: Altmaier scheitert im Achtelfinale


Glattes Aus gegen Tiafoe: Altmaier scheitert im Achtelfinale
Glattes Aus gegen Tiafoe: Altmaier scheitert im Achtelfinale / Foto: © SID

Der zweite US-Star war zu stark: Daniel Altmaier hat einen erneuten Coup bei den French Open verpasst und ist im Achtelfinale ausgeschieden. Der 26 Jahre alte Kempener verlor am Sonntagabend gegen den an Nummer 15 gesetzten Frances Tiafoe 3:6, 4:6, 6:7 (4:7) und musste damit seinen Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier begraben.

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Sechs Tage nach dem spektakulären Start von Altmaiers Paris-Abenteuer, als er in der ersten Runde den Weltranglistenvierten Taylor Fritz ausgeschaltet hatte, war dessen Landsmann zu stark für die deutsche Nummer zwei. Nach 2:18 Stunden verwandelte der 27-Jährige, der zuvor nie über die dritte Runde von Paris hinausgekommen war, seinen ersten Matchball.

Altmaier darf sich immerhin nach dem zweiten Major-Achtelfinale seiner Karriere nach den French Open 2020 mit 265.000 Euro Preisgeld trösten. In der Weltrangliste wird er einen Sprung um mehr als zehn Plätze machen und wieder an die Top 50 heranrücken.

Damit geht Vorjahresfinalist Alexander Zverev als einziger und letzter Deutscher in die zweite Woche. Der Weltranglistendritte spielt am Montagmittag gegen den Niederländer Tallon Griekspoor um den Einzug ins Viertelfinale.

Letzter Deutscher in einem Grand-Slam-Viertelfinale, der nicht Alexander Zverev hieß, bleibt nach Altmaiers Aus Mischa Zverev 2017 bei den Australian Open. In Paris hatte vor der Zverev-Ära zuletzt 2013 Tommy Haas den Sprung unter die letzten acht geschafft.

Tiafoe, der bei seinen bisherigen neun French-Open-Starts sechsmal in der ersten Runde gescheitert war, begann sehr dominant und drängte vor allem mit der Vorhand auf schnelle Winner, marschierte zudem immer wieder zum Netz durch. Zweimal nahm er Altmaier der den Aufschlag ab, führte schnell 4:0. Ein Break holte sich der Deutsche zurück, doch nach 34 Minuten war der erste Satz weg.

Im zweiten Satz war Altmaier viel besser im Spiel, peitschte sich lautstark an, hatte seine Chancen. Doch dann handelte er sich beim 3:3 drei Breakbälle ein, donnerte seinen Schläger zu Boden, und Tiafoe nutzte die Gelegenheit zum vorentscheidenden Vorsprung.

Nach einem weiteren Wutausbruch beim Satzverlust sammelte sich Altmaier noch einmal, machte sich heiß und beschwerte sich bei Schiedsrichter über die Musikauswahl im Stadion: "Wollt ihr, dass wir einschlafen?" Der Deutsche war nochmal hellwach, führte 5:2. Doch dann drehte Tiafoe entscheidend auf.

R.Hawkins--TNT

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