The National Times - Beckenbauer-Platz in München eingeweiht

Beckenbauer-Platz in München eingeweiht


Beckenbauer-Platz in München eingeweiht
Beckenbauer-Platz in München eingeweiht / Foto: © Tim Geisemann/SID/SID

Die Allianz Arena steht jetzt auch offiziell am Franz-Beckenbauer-Platz 5. Am Montagnachmittag wurde die neue Adresse der Heimstätte des FC Bayern von Heidi Beckenbauer, der Witwe der am 7. Januar 2024 verstorbenen Klub-Ikone, Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Präsident Herbert Hainer und Oberbürgermeister Dieter Reiter feierlich enthüllt.

Textgröße ändern:

Die frühere Werner-Heisenberg-Allee 25 war zum 1. Mai nach Beckenbauer benannt worden. OB Reiter (SPD) sprach von der "höchsten Ehre, die die Stadt München posthum vergeben kann". Die Fußball-Legende sei "einer der größten Sportler", den München "jemals hervorgebracht hat".

Hainer würdigte in seiner Rede Beckenbauers Menschlichkeit und nannte es passend, dass der "Kaiser" keine einfache Straße bekomme, denn "bei Franz ging es nie nur stupide in eine Richtung". Auch eine Allee wäre unpassend gewesen, "es ging ihm nie um Prunk, bei ihm dominierte immer der Blick für den freien Raum, bei Franz Beckenbauer hatte jeder seinen Platz". Und ohne den früheren Präsidenten "würde diese Allianz Arena hier nicht stehen".

Der offiziellen Einweihung wohnte neben Heidi Beckenbauer und Beckenbauers Kindern einige weitere Prominenz des deutschen Rekordmeisters bei. Unter anderem gaben sich auch Klub-Patron Uli Hoeneß, Sportvorstand Max Eberl, Sportdirektor Christoph Freund oder die früheren Kapitäne Lothar Matthäus, Paul Breitner und Klaus Augenthaler die Ehre.

Das erste Heimspiel am Beckenbauer-Platz am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach wird gleich ein besonderes: Nach der Begegnung werden die Bayern für ihre 34. deutsche Meisterschaft mit der Schale geehrt.

Der Klub selbst hatte Beckenbauer schon vor längerer Zeit mit einem überdimensionalen Trikot mit der Nummer 5 unter dem Arena-Dach geehrt. Zudem wird die Rückennummer 5 nicht mehr vergeben.

D.Cook--TNT

Empfohlen

"Viele Fehler": Watzke unterstreicht DFB-Haltung zu Infantino

Hans-Joachim Watzke hat die kritische deutsche Haltung im Machtkampf mit dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino unterstrichen. "Ich bin kein Papagei, ich habe es die letzten Wochen oft genug gesagt", zuletzt seien "so viele Fehler passiert, vom Friedenspreis über das Balogun-Thema bis hin zu der Investorengeschichte als Gipfel", sagte der DFB-Vize und Ligapräsident am Donnerstag unmittelbar vor dem Treffen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Berlin: "Wir haben eine klare Meinung als DFB."

WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty im Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga WNBA die zweite Niederlage kassiert. Die 26-Jährige und ihr Team stehen nach dem 98:101 nach Verlängerung gegen Atlanta Dream vor dem Aus, Atlanta fehlt nur noch ein Sieg zum ersten Finaleinzug seit 2013. In Spiel drei der Serie im Modus Best-of-five hat New York am Samstag erstmals Heimrecht.

Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"

Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nehmen die Lobeshymnen auf Superstar Lionel Messi kein Ende - nun huldigte ihm sogar sein ewiger Rivale. "Leo", schrieb der Portugiese Cristiano Ronaldo bei Instagram, "du hast dein Land so viele Jahre lang vertreten und eine Geschichte geschrieben, die für immer in Erinnerung bleiben wird."

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Textgröße ändern: