The National Times - Sommermärchen-Prozess: Zwanziger-Entlassung wohl am 30. April

Sommermärchen-Prozess: Zwanziger-Entlassung wohl am 30. April


Sommermärchen-Prozess: Zwanziger-Entlassung wohl am 30. April
Sommermärchen-Prozess: Zwanziger-Entlassung wohl am 30. April / Foto: © SID

Der Sommermärchen-Prozess soll für den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger am 30. April enden. Den Termin gab die Vorsitzende Richterin Eva-Marie Distler am Montag bekannt. "Wir würden Sie dann gerne aus dem Verfahren entlassen, wenn es zu einer Einstellung kommt", sagte sie zu Zwanziger. Ende des Monats soll die Verkündung der Höhe einer Geldbuße gegen den 79-Jährigen folgen, deren Zahlung das Verfahren gegen ihn beenden würde. Eine finale Einigung steht aber noch aus.

Textgröße ändern:

Sobald Zwanziger aus dem "subjektiven Verfahren" entlassen wird, soll der Prozess gegen den Deutschen Fußball-Bund weitergeführt werden. Oberstaatsanwalt Jesco Kümmel hatte zuletzt bereits angekündigt, ein Bußgeldverfahren gegen den Verband einleiten zu wollen, um ein Urteil gegen den DFB zu erwirken.

Im Verfahren geht es um 6,7 Millionen Euro, die 2005 vom WM-Organisationskomitee über den Fußball-Weltverband FIFA an den früheren adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus überwiesen wurden. Die gleiche Summe war drei Jahre zuvor in Form von Vorleistungen von Louis-Dreyfus an das damalige Mitglied der FIFA-Finanzkommission Mohammed bin Hammam nach Katar geflossen.

Kümmel hatte zuletzt eine Geldbuße im "Bereich von 25.000 Euro" für eine Einstellung gefordert, für diese Summe war das Verfahren gegen den anfangs ebenfalls angeklagten Ex-Präsidenten Wolfgang Niersbach im vergangenen Jahr eingestellt worden. Zwanzigers Anwalt Hans-Jörg Metz hatte den Vorschlag zurückgewiesen. Dennoch hatten beide Parteien Gespräche angekündigt, die bis zum 30. April wahrscheinlich zu einer Einigung führen werden. Das Gericht hatte eine Geldbuße in Höhe von 10.000 Euro ins Spiel gebracht.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr für eine vierte und letzte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie der Verband am Donnerstag bestätigte, hat der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April 2027 in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stellen werde.

UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten

Noch kein Gegenkandidat, aber eine "klare Richtung" für den FIFA-Machtkampf - das ist das Ergebnis des "Anti-Infantino-Gipfels" der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Nach dem Treffen in Berlin stellten die Europäer am Donnerstag ihre Reformvorschläge für den Weltverband vor, denen einer Mitteilung zufolge bis auf Aserbaidschan alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände zustimmten. Dazu bekräftigte der europäische Verband, dass für die FIFA-Präsidentenwahl im März 2027 in Rabat/Marokko eine Alternative zu Amtsinhaber Gianni Infantino her soll.

Judoka Scoccimarro gewinnt WM-Bronze

Judoka Giovanna Scoccimarro hat dem deutschen Team bei den Weltmeisterschaften in Baku/Aserbaidschan die erste Medaille beschert. Die 28-Jährige aus Niedersachsen gewann das kleine Finale in der Klasse bis 70 Kilogramm gegen die Brasilianerin Nauana Silva und sicherte sich Bronze. Nach WM-Silber 2023 in Doha ist es der größte Erfolg in ihrer Karriere.

Medien: Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr offenbar für eine vierte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie unter anderem die Sportschau am Donnerstag berichtete, habe der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stelle.

Textgröße ändern: