The National Times - Fall Müller: Effenberg und Hamann uneins

Fall Müller: Effenberg und Hamann uneins


Fall Müller: Effenberg und Hamann uneins
Fall Müller: Effenberg und Hamann uneins / Foto: © SID

Der Fall Thomas Müller scheidet die Experten-Geister. Stefan Effenberg rät dem FC Bayern, das Klub-Idol selbst über seine Zukunft entscheiden zu lassen, Dietmar Hamann dagegen hat Verständnis für einen möglichen Schlussstrich vonseiten des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

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"Der Ball sollte am Ende bei Thomas liegen", sagte Effenberg dem Nachrichtenportal t-online und ergänzte: "Grundsätzlich sollte Thomas Müller entscheiden, wie es für ihn weitergeht. Natürlich ist es auch eine finanzielle Frage, aber es wäre schön, wenn er ein Jahr verlängern würde."

Müller habe "immer noch einen großen Wert für das Mannschaftsgefüge, agiert als Coach und Anführer auf dem Platz, wenn er eingesetzt wird. Das ist wichtig", meinte Sport1-Experte Effenberg. Er persönlich "würde es nicht verstehen, wenn es nicht klappen sollte, dass sich beide einigen".

Aktuell sieht es so aus, als würde Müllers auslaufender Vertrag nicht noch einmal verlängert. Für Hamann nachvollziehbar. "Sein sportlicher Wert hat abgenommen. Nächste Saison würde er wohl noch weniger spielen", sagte er dem Münchner Merkur/tz.

Hamann weiter: "Daher würde ich den Verein verstehen, wenn die Verantwortlichen zu Müller sagen würden: 'Das, was du für den Verein geleistet hast, war wunderbar. Vielen Dank! Vielleicht kommst du in zwei, drei oder fünf Jahren in einer anderen passenden Funktion zurück.'"

Allerdings sieht der Sky-Experte bei der Personalie auch eine gewisse Gefahr. "Sportvorstand Max Eberl hat ja auch mal öffentlich gesagt, es sei das 'kürzeste Gespräch', wenn Müller verlängern wollen würde. Das klang so, als ob der Spieler selbst über seine Zukunft beim FC Bayern entscheiden würde. Müller hat dann wohl geglaubt, es gehe schon weiter in München. Nun muss der Verein aufpassen, dass die Sache nicht eskaliert."

T.F.Russell--TNT

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