The National Times - Musiala: "Druck mache ich mir selbst"

Musiala: "Druck mache ich mir selbst"


Musiala: "Druck mache ich mir selbst"
Musiala: "Druck mache ich mir selbst" / Foto: © IMAGO/Maximilian Koch/SID

Bayern Münchens Jungstar Jamal Musiala nimmt den riesigen Druck, der auf ihm lastet, gelassen. "Ich bin schon immer sehr selbstkritisch. Ich gucke immer, was ich besser machen kann. Ich mache mir den Druck selbst", sagte der 21-Jährige vor dem Play-off-Rückspiel des deutschen Rekordmeisters in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) gegen Celtic Glasgow.

Textgröße ändern:

Musiala hatte erst am Freitag seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2030 verlängert. Er gilt neben Florian Wirtz von Bayer Leverkusen als größtes Versprechen im deutschen Fußball. Die Erwartungshaltung an den Zauberfuß ist entsprechend hoch. Doch Musiala will sich davon nicht beeinflussen lassen.

Sein Rezept: "Nicht so viel auf Social Media und keine Kommentare lesen. Das braucht man nicht", sagte der Nationalspieler. Er arbeite ohnehin "hart, um mich zu verbessern. Den Push habe ich selbst. Da muss ich nicht lesen, was gesagt wird."

Gegen Celtic ist ein Weiterkommen nach dem 2:1-Hinspielerfolg für die Bayern Pflicht. Allerdings wirkte beim Rekordmeister noch das glückliche 0:0 im Ligagipfel gegen Bayer Leverkusen leicht nach. So etwas habe der FC Bayern "noch nicht erlebt. Normalerweise haben wir viel Ballbesitz. Aber auch daraus können wir für die Spiele, die jetzt kommen, lernen", betonte Musiala.

Die Bayern hatten in der Offensive historisch wenig Aktionen. Positiv sei dennoch, ergänzte der Münchner Dribbelkünstler, "dass wir nicht verloren haben, auch wenn es nicht unser bester Tag war. Das ist ein gutes Signal. Die Null zu halten, ist das, was man braucht, wenn wir weit kommen wollen." Man müsse in den Wochen der Wahrheit, fügte Musiala an, "zu 100 Prozent da sein". Man dürfe nicht, wie schon öfter geschehen, "stark anfangen und dann nachlassen und hoffen, dass wir gewinnen".

A.Little--TNT

Empfohlen

"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr

Adi Hütter wurde deutlich. Die "deftige" 0:6 (0:4)-Pleite bei RB Leipzig veranlasste den tief enttäuschten Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zu einem vernichtenden Urteil für seine wacklige Defensive. "Die Gegentore waren viel zu einfach. Wenn du hier in Leipzig so verteidigst und in solche Konter läufst, ist das was das Verteidigen betrifft einfach nicht bundesligatauglich", sagte Hütter.

Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"

Die Ultras des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben scharfe Kritik am Hüpfverbot im Ruhrstadion geäußert und die kuriose Maßnahme als "irrsinnig" und "lächerlich" bezeichnet. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.

Rekordtorschütze Fellhauer: "Sehr coole Sache"

Sein Eintrag in die Geschichtsbücher der Fußball-Bundelsiga könnte Robin Fellhauer noch teuer zu stehen kommen. "Mir wurde nur eben vom Herrn Gregoritsch (Michael, d. Red.) zugeflüstert, dass ich der Mannschaft einen ausgeben muss", sagte der 28-Jährige vom FC Augsburg nach seinem historischen Treffer beim 2:2 (1:0) gegen den FC Bayern - und grinste.

Nach DFB-Debatte: Kimmich kämpferisch

Joshua Kimmich hat sich nach der Debatte um seine Person kämpferisch gezeigt. "Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören", sagte der Kapitän der Nationalmannschaft nach dem 2:2 (0:1) des FC Bayern beim FC Augsburg.

Textgröße ändern: