The National Times - Bayerns Blick auf Bayer: "Ich würde es mir reinziehen"

Bayerns Blick auf Bayer: "Ich würde es mir reinziehen"


Bayerns Blick auf Bayer: "Ich würde es mir reinziehen"
Bayerns Blick auf Bayer: "Ich würde es mir reinziehen" / Foto: © SID

Bei Bayern München ging der Blick nach dem wichtigen Erfolg im Play-off-Hinspiel der Champions League bei Celtic Glasgow schnell in Richtung Leverkusen. Man müsse "die Euphorie mitnehmen", forderte Sportvorstand Max Eberl nach dem 2:1 (1:0) im "Paradise". Man müsse Leverkusen, "wenn wir wieder die bessere Mannschaft sind, jetzt auch mal schlagen. Das wäre der größte Wunsch von uns", betonte Torwart Manuel Neuer vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Bayer.

Textgröße ändern:

Auch die Gedanken von Joshua Kimmich drehten sich noch im Celtic-Park um das Topspiel beim Doublesieger. "Man muss ehrlicherweise sagen, dass wir in den letzten Spielen schon viele Probleme gegen Leverkusen hatten. In den letzten beiden Spielen hatten wir es zwar kontrolliert, aber nicht so den Weg gefunden, ein Tor zu erzielen. Das müssen wir jetzt deutlich besser machen", sagte er bei DAZN. Er glaube auf jeden Fall, so Kimmich weiter, "dass es ein cooles Spiel wird. Ich würde es mir als Fan reinziehen."

Der DFB-Kapitän war nach dem Sieg in Glasgow überzeugt, "dass es ein gutes Spiel für den Spirit war. Man hat gemerkt, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. So müssen wir jetzt weitermachen." Aktuell liegen die Münchner acht Punkte vor dem Team von Xabi Alonso. Mit einem Dreier könnten sie für eine Vorentscheidung im Titelrennen sorgen.

Nicht groß wollte Eberl indes auf die Vorwürfe aus Leverkusen in Bezug auf den umworbenen Florian Wirtz eingehen. Es gehöre sich vor so einem Spiel einfach nicht, "so eine Thematik aufzumachen. Flo Wirtz ist Spieler von Bayer Leverkusen. Wir haben herausragende Spieler in unseren Reihen. Wir können uns wirklich auf Samstag freuen, auf das tolle Spiel."

Das Rückspiel gegen Celtic am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) in der Allianz Arena spielte bei den Bayern deshalb erst einmal keine große Rolle. "Es war ein Sieg, aber es ist erst Halbzeit. Wir sind zu Hause stark und freuen uns auf nächsten Dienstag", sagte Trainer Vincent Kompany trocken. Auch wenn die Ausgangsposition auf dem Umweg ins Achtelfinale der Königsklasse für die Münchner nun glänzend ist: Jetzt, fügte Kompany an, "ist der Fokus schon wieder auf Leverkusen, das kommt sehr schnell".

G.Waters--TNT

Empfohlen

Rot statt Tor: Drama um Vinicius Jr.

Der frühere Weltfußballer Vinicius Jr. hat seinen Kritikern weiteren Stoff geliefert. Der Brasilianer erlebte beim schwer erkämpften 1:0 (0:0) von Real Madrid in La Liga gegen den FC Villarreal einen Abend zum Vergessen. Nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit leistete sich der Stürmer einen schweren Aussetzer und flog unter kuriosen Umständen mit Rot vom Platz.

Nach Abschied aus Nationalteam: Messi glänzt schon wieder

Vier Tage nach seinem emotionalen Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft hat Superstar Lionel Messi bei seinem Klub Inter Miami für die nächste Gala gesorgt. Der 39-Jährige führte sein Team in der nordamerikanischen MLS mit zwei Toren zu einem souveränen 4:0 gegen DC United.

"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr

Adi Hütter wurde deutlich. Die "deftige" 0:6 (0:4)-Pleite bei RB Leipzig veranlasste den tief enttäuschten Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zu einem vernichtenden Urteil für seine wacklige Defensive. "Die Gegentore waren viel zu einfach. Wenn du hier in Leipzig so verteidigst und in solche Konter läufst, ist das was das Verteidigen betrifft einfach nicht bundesligatauglich", sagte Hütter.

Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"

Die Ultras des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben scharfe Kritik am Hüpfverbot im Ruhrstadion geäußert und die kuriose Maßnahme als "irrsinnig" und "lächerlich" bezeichnet. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.

Textgröße ändern: