The National Times - Neue Hoffnung dank Baumgart: Union bezwingt Mainz

Neue Hoffnung dank Baumgart: Union bezwingt Mainz


Neue Hoffnung dank Baumgart: Union bezwingt Mainz
Neue Hoffnung dank Baumgart: Union bezwingt Mainz / Foto: © IMAGO/nordphoto GmbH/SID

Hoffnungsträger Steffen Baumgart hat den kriselnden Fußball-Bundesligisten Union Berlin zum ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf geführt. Gegen den Europapokalanwärter FSV Mainz 05 gewannen stark verbesserte Köpenicker am Sonntag mit 2:1 (2:1). Mit dem Premieren-Erfolg unter Neu-Trainer Baumgart beendeten die Berliner die Negativ-Serie von zuletzt zehn Ligaspielen ohne Sieg.

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Benedict Hollerbach (1.) und Robert Skov (24., Foulelfmeter) schossen die Unioner zum so wichtigen Triumph in der heimischen Alten Försterei, Nadiem Amiri (5., Foulelfmeter) traf für Mainz. Hatte Union die ersten beiden Spiele unter dem Nachfolger des entlassenen Coaches Bo Svensson beim 1. FC Heidenheim und am Mittwoch gegen den FC Augsburg jeweils 0:2 verloren, setzten sich die Eisernen nun vom Tabellenkeller ab und stehen sechs Zähler vor Relegationsrang 16.

Um die Wende zu schaffen, rückte Baumgart schon in seinem dritten Pflichtspiel von seiner favorisierten Viererkette ab und brachte die typische Dreierkette zurück. Gleichzeitig setzte der Coach mit Rani Khedira und Kapitän Christopher Trimmel die beiden unangefochtenen Führungsspieler zunächst auf die Bank, insgesamt wechselte er sechsmal. Und die neuen Impulse schienen sofort zu helfen.

Nicht einmal 60 Sekunden waren gespielt, als Hollerbach dem Mainzer Danny da Costa an dessen Strafraum den Ball stahl, vor das Tor zog und eiskalt vollstreckte - die Ouvertüre in einer wilden Anfangsphase. Nach einem Foul von Unions Aljoscha Kemlein an Jae-sung Lee traf Amiri, nach Rot-Sperre zurück und Vertreter des verletzten Kapitäns Jonathan Burkhardt, sicher vom Punkt.

Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit besten Torchancen auf beiden Seiten. Innerhalb von Sekundenbruchteilen verhinderte Mainz-Torwart Robin Zentner (7.) nach einem Unioner Freistoß gegen Diogo Leite und Jordan zweimal den Rückstand. Ähnlich kläglich schoss FSV-Stürmer Armindo Sieb (14.), der Burkhardt-Ersatz vorne drin, im Duell mit Union-Keeper Alexander Schwolow daneben.

Während die Unioner in der laufenden Saison auch schon unter Baumgart-Vorgänger Svensson offensiv arge Probleme hatten, wirkte sie nun um einiges gefährlicher. Immer wieder klauten sich beide Teams in giftigster Manier gegenseitig die Bälle, um dann blitzschnell umzuschalten - und in den gegnerischen Strafraum zu drängen. Genau dort legte Dominik Kohr Berlins Hollerbach, ehe Skov den fälligen Elfmeter problemlos verwandelte.

Nach der Pause verlor die Partie den Schwung der ersten Hälfte, Union ließ die Mainzer kommen, wobei den Gästen in dieser Phase wenig einfiel. Die Gastgeber verlegten sich darauf, aus einer kompakten Abwehr, die in der Dreierkette um einiges sattelfester schien, offensive Nadelstiche zu setzen. Vor allem Hollerbach wurde oft tief geschickt. Jener hätte beinahe für Union erhöht, doch seinen Lupfer (57.) klärte Kohr kurz vor der Linie.

N.Johns--TNT

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