The National Times - Ohne Quartett um Uscins: DHB-Team in WM-Vorbereitung gestartet

Ohne Quartett um Uscins: DHB-Team in WM-Vorbereitung gestartet


Ohne Quartett um Uscins: DHB-Team in WM-Vorbereitung gestartet
Ohne Quartett um Uscins: DHB-Team in WM-Vorbereitung gestartet / Foto: © FIRO/SID

Deutschlands Handballer sind ohne ein Quartett um die Olympia-Helden Julian Köster und Renars Uscins in die unmittelbare WM-Vorbereitung gestartet. Rückraumspieler Köster fehlte am Freitag wie die Linkshänder Uscins, Franz Semper und Nils Lichtlein beim Treffen im Park-Hotel Hagenbeck im verschneiten Hamburg aus gesundheitlichen Gründen. Die Spieler sollen in den kommenden Tagen zum Team stoßen.

Textgröße ändern:

Zwölf Tage vor dem WM-Start gegen Polen begrüßte Bundestrainer Alfred Gislason damit zunächst 13 Spieler seines 18-köpfigen Kaders. Einige Spieler hatten mit dem Hamburger Wetter zu kämpfen, in der Hansestadt sorgte der Schneefall für ein kleines Anreisechaos.

"Links und rechts habe ich ein, zwei Autos gesehen, die ein bisschen kollidiert sind. Aber bei uns war alles gut", berichtete Linksaußen Rune Dahmke nach seiner kurzen Anreise aus Kiel dem Sport-Informations-Dienst (SID), wie seine Teamkollegen überstand auch er die Fahrt nach Hamburg schadlos. "Mir geht es gut, ich habe richtig Bock. Die Woche Urlaub tat richtig gut, jetzt ist der Kopf frei und der Körper frisch - von daher kann es losgehen."

Am Donnerstag hatte der Deutsche Handballbund (DHB) die Turnierausfälle von Sebastian Heymann und Jannik Kohlbacher bekannt gegeben, für das Duo der Rhein-Neckar Löwen rückten Rückraumspieler Lukas Stutzke (TSV Hannover-Burgdorf) und Kreisläufer Tim Zechel (SC Magdeburg) nach. Zechel reist nach Absprache erst am Samstag zur Mannschaft.

Die zwei Ausfälle tun "natürlich besonders weh, weil es wieder neue Einspielvariationen für Alfred bedeutet. Das heißt, wir werden im Training nochmal Schwerpunkte setzen müssen. Das war so nicht geplant, aber wir haben volles Vertrauen und Zuversicht, dass die beiden, die jetzt nachgerückt sind, die Rolle einnehmen werden", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton im ZDF-Mittagsmagazin am Freitag.

Die letzten Härtetests steigen am 9. und 11. Januar in Flensburg und Hamburg jeweils gegen Brasilien, ehe Deutschland am 15. Januar (20.30 Uhr) im dänischen Herning gegen Polen bei der WM loslegt. Weitere Vorrundengegner sind die Schweiz (17. Januar/20.30 Uhr) und Tschechien (19. Januar/18.00 Uhr). Die besten drei Teams der Vierergruppe erreichen die Hauptrunde, die Deutschland ebenfalls in Herning absolvieren würde.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Feuerwerk um 1.15 Uhr: Bayern-Nachtruhe gestört

Nächtliche Ruhestörung um 1.15 Uhr: Der ein oder andere Fußballstar des FC Bayern dürfte keine 20 Stunden vor dem Champions-League-Spiel beim norwegischen Meister Viking Stavanger (21.00 Uhr/Prime Video) unsanft aus dem Schlaf gerissen worden sein. Mitten in der Nacht ging in der Stadt in Südwestnorwegen unweit des Teamhotels ein rund zweiminütiges Feuerwerk hoch - mutmaßlich gezündet von den Heimfans mit dem Ziel, die Vorbereitung des großen Favoriten zu stören.

Sturm nach Pucktreffer am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist im NHL-Spiel seiner Minnesota Wild von einem Schlagschuss am Kopf getroffen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Die vorsorglichen medizinischen Maßnahmen bestätigte sein Coach John Hynes, ohne dabei über den genauen gesundheitlichen Zustand zu informieren. Der 31-jährige Sturm werde voraussichtlich mindestens das nächste Spiel verpassen.

Bills gewinnen wilden Schlagabtausch bei den Rams

Dank eines Field Goals von Tyler Bass in der Verlängerung haben die Buffalo Bills einen wilden Schlagabtausch bei den Los Angeles Rams für sich entschieden. Beim 37:34 holte das Team von Quarterback Josh Allen seinen vierten Sieg im fünften Spiel dieser NFL-Saison. In der Overtime blockten die Bills zunächst einen Field-Goal-Versuch von Rams-Kicker Harrison Mevis und punkteten beim dann folgenden Angriff entscheidend.

Stützle trifft und legt auf: Ottawa schlägt die Devils

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle ist in noch jungen NHL-Saison weiter in Topform. Beim 4:1 seiner Ottawa Senators bei den New Jersey Devils erzielte der Stürmer einen Treffer selbst und legte einen weiteren auf. Mit nun fünf Siegen aus den ersten sechs Spielen zählt Ottawa zu den Spitzenteams in der Eastern Conference.

Textgröße ändern: