The National Times - Darts: Price, Humphries und Wright erreichen WM-Achtelfinale

Darts: Price, Humphries und Wright erreichen WM-Achtelfinale


Darts: Price, Humphries und Wright erreichen WM-Achtelfinale
Darts: Price, Humphries und Wright erreichen WM-Achtelfinale / Foto: © FIRO/SID

Ex-Weltmeister Gerwyn Price und Titelverteidiger Luke Humphries sind ins Achtelfinale der Darts-WM eingezogen. Price setzte sich in einem packenden Krimi gegen den Engländer Joe Cullen durch, Humphries setzte sich später am Abend souverän 4:0 gegen den ungesetzten Nick Kenny durch. Dort trifft der 29-Jährige auf den zweimaligen Weltmeister Peter Wright, der ebenfalls am Freitagabend im Einsatz war.

Textgröße ändern:

Price, die Nummer zehn der Welt, verspielte zunächst eine 3:0-Führung, ehe sich die Partie in einen nervenaufreibenden Schlagabtausch mit vergebenen Matchdarts auf beiden Seiten verwandelte. Mit dem besseren Ende für Price, der nach dem 4:3-Erfolg noch auf der Bühne mit den Tränen kämpfte.

Der 39-Jährige legte zunächst bärenstark los und ließ das Triple-20-Feld glühen. Das Resultat war eine schnelle 3:0-Führung, dann traf der ehemalige Rugbyspieler aus Wales aber die Doppelfelder nicht mehr, Cullen kam Spiel für Spiel näher heran.

Im Entscheidungssatz kochte dann der Ally Pally: Erst vergab Cullen einen Matchdart, ehe auch Price die vorzeitige Entscheidung gleich dreimal liegen ließ. Nach sechs verlorenen Anwürfen in Folge und einer 170 zum 5:5 Satzausgleich, dem höchsten Finish im Darts, kam es zum Sudden-Death-Leg - und in diesem nutzte Price seinen vierten Matchdart zum Sieg. Im Achtelfinale wartet am Montagabend Landsmann Jonny Clayton auf Price.

Humphries hingegen reichte eine für ihn durchschnittliche Leistung ohne große Highlights um die nächste Runde zu erreichen. Beim 4:0 blieb die Nummer eins der Welt auch in seinem zweiten Turniermatch ohne Satzverlust. Am Sonntagabend wartet mit dem Weltranglisten-17. die erste echte Herausforderung bei dieser WM auf Humphries.

Auch sein kommender Gegner Peter Wright zog mit deutlich weniger Spektakel in die Runde der letzten 16 ein. Der zweimalige Weltmeister besiegte den Niederländer Jermaine Wattimena trotz offensichtlicher Gesundheitsprobleme und starkem Husten souverän 4:2. Damit steht der Schotte erstmals seit drei Jahren wieder im Achtelfinale.

Am Nachmittag hatte der Australier Damon Heta den zweiten Neun-Darter der WM geworfen und mit dem perfekten Spiel für einen spektakulären Auftakt nach der dreitägigen Feiertagspause gesorgt. Die Partie gegen den ungesetzten Luke Woodhouse aus England verlor die Nummer neun der Welt nach 3:1-Satzführung allerdings noch 3:4.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda

Die Formel 1 kehrt nach Afrika zurück. Ab den "frühen 2030er Jahren" wird in Ruanda der Große Preis von Afrika stattfinden. Das gab die Königsklasse des Motorsports am Dienstag bekannt. Zuletzt hatte 1993 im südafrikanischen Kyalami ein Grand Prix in Afrika stattgefunden.

Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029 verlängert. "Mit Niko Kovac befinden wir uns seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Dienstag: "Er hat die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genießt innerhalb unseres Klubs eine hohe Akzeptanz." Die Verlängerung sei "ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität".

Feuerwerk um 1.15 Uhr: Bayern-Nachtruhe gestört

Nächtliche Ruhestörung um 1.15 Uhr: Der ein oder andere Fußballstar des FC Bayern dürfte keine 20 Stunden vor dem Champions-League-Spiel beim norwegischen Meister Viking Stavanger (21.00 Uhr/Prime Video) unsanft aus dem Schlaf gerissen worden sein. Mitten in der Nacht ging in der Stadt in Südwestnorwegen unweit des Teamhotels ein rund zweiminütiges Feuerwerk hoch - mutmaßlich gezündet von den Heimfans mit dem Ziel, die Vorbereitung des großen Favoriten zu stören.

Sturm nach Pucktreffer am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist im NHL-Spiel seiner Minnesota Wild von einem Schlagschuss am Kopf getroffen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Die vorsorglichen medizinischen Maßnahmen bestätigte sein Coach John Hynes, ohne dabei über den genauen gesundheitlichen Zustand zu informieren. Der 31-jährige Sturm werde voraussichtlich mindestens das nächste Spiel verpassen.

Textgröße ändern: