The National Times - Swiatek erwartet keinen Einspruch der WADA

Swiatek erwartet keinen Einspruch der WADA


Swiatek erwartet keinen Einspruch der WADA
Swiatek erwartet keinen Einspruch der WADA / Foto: © SID

Nach ihrem positiven Dopingtest und der kurzen Sperre hofft die polnische Top-Spielerin Iga Swiatek das leidige Thema zum Beginn der neuen Tennissaison abhaken zu können. Einen Einspruch der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegen die Entscheidung der International Tennis Integrity Agency (ITIA) erwartet die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin nicht. Sie habe "alle möglichen Beweise" für ihre Unschuld vorgelegt, sagte Swiatek vor ihrem Auftakt beim United Cup in Australien: "Eine Berufung ergibt für uns keinen Sinn."

Textgröße ändern:

Die Weltranglistenzweite war im August positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin (TMZ) getestet worden. Die ITIA verhängte eine Sperre von nur einem Monat, weil Swiatek angeblich die Verunreinigung eines nicht verschreibungspflichtigen Medikaments (Melatonin) nachweisen konnte. Die WADA kündigte daraufhin an, "die Entscheidung sorgfältig zu prüfen" und behielt sich das Recht von, "gegebenenfalls beim Schiedsgericht des Sports Berufung einzulegen".

Für Swiatek, die mit dem polnischen Team in Sydney in die Saison startet, ist der Fall abgeschlossen, sie will ihren Fokus wieder auf das Tennis legen. "Ich versuche einfach, mit meinem Leben weiterzumachen und mich auf andere Dinge zu konzentrieren, auf die Saisonvorbereitung und das Tennis, denn das ist das Beste, was man nach einem solchen Fall tun kann", sagte die 23-Jährige. Allerdings gab sie auch zu: "Ich habe keinen Einfluss darauf, was passiert."

Vor Swiatek war 2024 bereits der italienische Spitzenspieler Jannik Sinner positiv auf eine verbotene Substanz (das Steroid Clostebol) getestet worden. Die ITIA hatte den Weltranglistenersten allerdings freigesprochen, dagegen legte die WADA Berufung ein. Das Verfahren vor dem Sportgerichtshof CAS wird im ersten Quartal 2025 erwartet, Sinner droht eine Sperre von bis zu zwei Jahren.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda

Die Formel 1 kehrt nach Afrika zurück. Ab den "frühen 2030er Jahren" wird in Ruanda der Große Preis von Afrika stattfinden. Das gab die Königsklasse des Motorsports am Dienstag bekannt. Zuletzt hatte 1993 im südafrikanischen Kyalami ein Grand Prix in Afrika stattgefunden.

Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029 verlängert. "Mit Niko Kovac befinden wir uns seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Dienstag: "Er hat die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genießt innerhalb unseres Klubs eine hohe Akzeptanz." Die Verlängerung sei "ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität".

Feuerwerk um 1.15 Uhr: Bayern-Nachtruhe gestört

Nächtliche Ruhestörung um 1.15 Uhr: Der ein oder andere Fußballstar des FC Bayern dürfte keine 20 Stunden vor dem Champions-League-Spiel beim norwegischen Meister Viking Stavanger (21.00 Uhr/Prime Video) unsanft aus dem Schlaf gerissen worden sein. Mitten in der Nacht ging in der Stadt in Südwestnorwegen unweit des Teamhotels ein rund zweiminütiges Feuerwerk hoch - mutmaßlich gezündet von den Heimfans mit dem Ziel, die Vorbereitung des großen Favoriten zu stören.

Sturm nach Pucktreffer am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist im NHL-Spiel seiner Minnesota Wild von einem Schlagschuss am Kopf getroffen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Die vorsorglichen medizinischen Maßnahmen bestätigte sein Coach John Hynes, ohne dabei über den genauen gesundheitlichen Zustand zu informieren. Der 31-jährige Sturm werde voraussichtlich mindestens das nächste Spiel verpassen.

Textgröße ändern: