The National Times - Dieter Burdenski ist tot: Bremen trauert um Rekordspieler

Dieter Burdenski ist tot: Bremen trauert um Rekordspieler


Dieter Burdenski ist tot: Bremen trauert um Rekordspieler
Dieter Burdenski ist tot: Bremen trauert um Rekordspieler / Foto: © IMAGO / Sven Simon/SID

Große Trauer bei Werder Bremen: Der frühere Nationaltorhüter Dieter Burdenski ist überraschend verstorben. Der Ehrenspielführer des Bremer Bundesliga-Klubs starb nach Werder-Angaben am Mittwoch im Alter von 73 Jahren.

Textgröße ändern:

Mit 444 Bundesligaeinsätzen hat Burdenski in seiner aktiven Laufbahn mehr Partien in der höchsten Spielklasse absolviert als jeder andere Werder-Spieler. Insgesamt hütete er 582 Mal das Bremer Tor.

"Die Nachricht von seinem Tod schockiert uns und macht uns tieftraurig", sagt Hubertus Hess-Grunewald, Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender von Werder: "'Budde' hat unsere Mannschaft zwei Jahrzehnte lang geprägt und gehört zweifellos zu den größten Werder-Spielern aller Zeiten. Wir alle haben ihn für seine Zuverlässigkeit, seine stets positive Einstellung zum Leben, seine Leidenschaft für Werder, aber auch seinen kritischen Geist sehr geschätzt."

Burdenski war noch am vergangenen Samstag beim Heimspiel der Bremer im heimischen Weserstadion vor Ort gewesen. Er wurde dort gemeinsam mit den Pokalsiegern von 1999, für die er als Torwarttrainer gearbeitet hatte, geehrt.

Burdenski, der in Deutschland unter anderem auch bei Schalke 04 und Arminia Bielefeld unter Vertrag stand, ehe er über 16 Jahre für Werder spielte, hütete insgesamt zwölf Mal das Tor der deutschen A-Nationalmannschaft. Sein Debüt für die DFB-Elf gab er 1977 beim Länderspiel gegen Uruguay.

M.Davis--TNT

Empfohlen

MLS: Messi mit Miami in den Playoffs

Fußball-Superstar Lionel Messi hat mit Inter Miami in der Major League Soccer das erste Zwischenziel erreicht. Der Argentinier steht mit seinem Klub nach dem 2:0 (2:0) gegen den New York City FC fünf Spieltage vor Ende der regulären Saison sicher in den Playoffs der nordamerikanischen Topliga. Messi bereitete den Endstand durch seinen Landsmann und langjährigen Nationalmannschaftskollegen Rodrigo De Paul (45.+5) vor. In der Eastern Conference festigte Meister Miami damit den zweiten Platz.

Undav trifft endlich wieder: "Natürlich ist es befreiend"

Bei Stuttgarts Kapitän Deniz Undav ist nach seinem ersten Saisontor eine große Last abgefallen. "Natürlich ist es befreiend. Es ist immer schön zu treffen nach einer Durststrecke von sieben, acht Spielen. Das fühlt sich gut an", sagte Undav nach dem 3:0 (1:0) des VfB in der Champions League bei Slovan Bratislava mit einem Lächeln.

Rosberg: Antonelli fährt auf "Schumacher-Level"

Der einstige Weltmeister Nico Rosberg (41) hält den WM-Führenden Kimi Antonelli für "ein Phänomen" auf "Michael-Schumacher-Level" - aber nicht für den stärksten Piloten in der Formel 1. "Max Verstappen ist der beste Fahrer nach wie vor in dem Sport", sagte Rosberg im Interview mit RTL/Sky Sport: "Und sobald er ein Auto hat, was ihm halbwegs die Möglichkeit gibt, zu gewinnen und zu dominieren, dann macht er das auch." Verstappen sei im erstarkten Red Bull daher "natürlich der große Favorit für das Saisonende, aber den Antonelli kann er nicht mehr einholen."

Kovac sauer: "Wir haben gar nicht stattgefunden"

Niko Kovac begann seinen 55. Geburtstag wenig festlich, sondern mächtig sauer. Die Niederlage seiner lustlosen BVB-Mannschaft in Norwegen ging ihm gegen den Strich. "Wir haben bis nach dem Gegentreffer gar nicht stattgefunden. In der ersten Halbzeit haben wir Leidenschaft und Intensität vermissen lassen, den Fußball nicht gespielt, den wir brauchen, um hier zu gewinnen", schimpfte Kovac kurz vor Mitternacht am Mittwochabend. "Wir haben zu Recht verloren."

Textgröße ändern: