The National Times - Rosberg: Antonelli fährt auf "Schumacher-Level"

Rosberg: Antonelli fährt auf "Schumacher-Level"


Rosberg: Antonelli fährt auf "Schumacher-Level"
Rosberg: Antonelli fährt auf "Schumacher-Level" / Foto: © picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Der einstige Weltmeister Nico Rosberg (41) hält den WM-Führenden Kimi Antonelli für "ein Phänomen" auf "Michael-Schumacher-Level" - aber nicht für den stärksten Piloten in der Formel 1. "Max Verstappen ist der beste Fahrer nach wie vor in dem Sport", sagte Rosberg im Interview mit RTL/Sky Sport: "Und sobald er ein Auto hat, was ihm halbwegs die Möglichkeit gibt, zu gewinnen und zu dominieren, dann macht er das auch." Verstappen sei im erstarkten Red Bull daher "natürlich der große Favorit für das Saisonende, aber den Antonelli kann er nicht mehr einholen."

Textgröße ändern:

Mercedes-Pilot Antonelli führt die WM mit 102 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell an, Verstappen liegt bereits 119 Punkte zurück. Mit diesem Leistungsaufschwung des Italieners habe zu Beginn der Saison niemand gerechnet, "egal welchen Experten man da fragt, auch ich habe damit nicht gerechnet. Ich wusste, dass er sehr, sehr schnell ist, ich kenne ihn aus dem Go-Kart. Aber nach dem letzten Jahr, wo er sich extrem schwergetan hat, hätte niemand gedacht, dass er so genial fährt dieses Jahr, das ist ja Weltklasse, Michael-Schumacher-Level."

Besonders seine Konstanz zeichne Antonelli aus. "Er ist der Einzige, der konstant da vorne ist", sagte Rosberg: "Alle anderen machen Fehler und sind langsam, schnell, langsam." Antonelli sei dagegen "immer da", daher habe er "den Titel voll verdient, den kann ihm auch keiner mehr nehmen."

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Undav trifft endlich wieder: "Natürlich ist es befreiend"

Bei Stuttgarts Kapitän Deniz Undav ist nach seinem ersten Saisontor eine große Last abgefallen. "Natürlich ist es befreiend. Es ist immer schön zu treffen nach einer Durststrecke von sieben, acht Spielen. Das fühlt sich gut an", sagte Undav nach dem 3:0 (1:0) des VfB in der Champions League bei Slovan Bratislava mit einem Lächeln.

Kovac sauer: "Wir haben gar nicht stattgefunden"

Niko Kovac begann seinen 55. Geburtstag wenig festlich, sondern mächtig sauer. Die Niederlage seiner lustlosen BVB-Mannschaft in Norwegen ging ihm gegen den Strich. "Wir haben bis nach dem Gegentreffer gar nicht stattgefunden. In der ersten Halbzeit haben wir Leidenschaft und Intensität vermissen lassen, den Fußball nicht gespielt, den wir brauchen, um hier zu gewinnen", schimpfte Kovac kurz vor Mitternacht am Mittwochabend. "Wir haben zu Recht verloren."

Rüdiger trifft spät: Real dreht Spiel in Rom

Dank eines ganz späten Treffers von Antonio Rüdiger hat Real Madrid auch sein zweites Champions-League-Spiel gewonnen. Der Rekordsieger erkämpfte sich ein 4:3 (1:1) bei der AS Rom und steht bei nun sechs Punkten aus den ersten beiden Partien.

Guardiola schaut zu: PSG schockt ManCity

Manchester City hat im ersten Champions-League-Spiel seit dem Schuldspruch im beispiellosen Finanzskandals ein Debakel erlebt. Der englische Spitzenklub unterlag im eigenen Stadion dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain mit 2:4 (0:2) und war weitgehend chancenlos. Auf der Tribüne verfolgte ManCitys Ex-Coach Pep Guardiola die deutliche Niederlage.

Textgröße ändern: