The National Times - Rad-Legende Junkermann mit 87 Jahren gestorben

Rad-Legende Junkermann mit 87 Jahren gestorben


Rad-Legende Junkermann mit 87 Jahren gestorben
Rad-Legende Junkermann mit 87 Jahren gestorben

Der deutsche Radsport trauert um einen seiner Größten: Einen Monat vor seinem 88. Geburtstag ist Hennes Junkermann gestorben. Der "Junge aus Krefeld" prägte in den 60ern gemeinsam mit Rudi Altig, Karl-Heinz Kunde und Rolf Wolfshohl das Profiradfahren in Deutschland, aus diesem Quartett lebt nun nur noch der 83 Jahre alte Wolfshohl.

Textgröße ändern:

In seiner fast zwei Jahrzehnte währenden Profilaufbahn gewann Junkermann zweimal die Tour de Suisse (1959 und 1962), dazu die damals ungemein renommierte Meisterschaft von Zürich (1957) und Rund um den Henninger Turm (1963). Viermal landete er bei der Tour de France unter den besten Zehn, war 1960 Vierter. Als Junkermann bei der Tour 1962 auf Siegkurs lag, bremste ihn eine Fischvergiftung aus.

Nach seiner aktiven Karriere wurde Junkermann ein exzellenter Nachwuchstrainer. Unter anderem fanden Erik Zabel, Rolf Aldag und Udo Bölts über ihn den Weg in den Profiradsport. Bis ins hohe Alter fuhr Junkermann noch regelmäßig lange Strecken auf dem Rennrad, erst zwei Jahre vor seinem Tod verschlechterte sich sein Gesundheitszustand.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Waldbrand bedroht dritte Tour-Etappe

Ein sich rasch ausbreitender Waldbrand bedroht die dritte Etappe der Tour de France. Betroffen ist das Departement Pyrénées-Orientales in Südfrankreich, wo es am Montag in Les Angles zur ersten Bergankunft der Rundfahrt kommt. Ob das Teilstück des wichtigsten Radrennens der Welt abgesagt, verkürzt oder anderweitig angepasst wird, soll bis Sonntagabend entschieden werden, teilte Pierre Regnault de la Mothe, der Präfekt der Region, mit.

Rohr über afrikanische WM-Bilanz: "Das ist noch ein Manko"

Marokko spielt noch um den Titel, Ägypten hofft im Achtelfinale gegen Argentinien auf eine Überraschung: Wenngleich Afrika bei der Fußball-WM nur noch mit zwei Mannschaften vertreten ist, hat Gernot Rohr ein positives vorläufiges Fazit für den Kontinent gezogen. Der Fußball in Afrika sei "auf einem guten Weg", sagte der deutsch-französische Nationaltrainer Benins im Gespräch mit dem SID, "es tut sich was."

Mbappés Elfmeter reicht: Frankreich ringt Paraguay nieder

Keine erneute Zaubershow, doch der Titeltraum lebt: Das französische Milliardenensemble hat seinen Charaktertest im Glutofen von Philadelphia mit viel Mühe bestanden. Die Équipe Tricolore bezwang den erneut aufmüpfigen Deutschland-Schreck Paraguay mit 1:0 (0:0) und wirkte dabei erstmals bei dieser Fußball-WM verwundbar. Ein Foulelfmeter nach Videobeweis von Kylian Mbappé (70.) rettete Les Bleus, nachdem deren furchteinflößende Staroffensive zuvor lange wirkungslos geblieben war.

Trotz Saibari-Verletzung: Marokko beendet Kanadas WM-Reise

Geheimfavorit Marokko hat die heldenhafte WM-Reise Kanadas beendet und damit den ersten Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Im hitzigen und über weite Strecken sportlich zähen Achtelfinale von Houston musste der Afrika-Cup-Sieger eine frühe Verletzung des neuen Bayern-Stars Ismael Saibari verkraften, schoss am Ende aber dank der Treffer von Azzedine Ounahi (50./82.) und Soufiane Rahimi (90.+8) doch noch ein klares 3:0 (0:0) heraus.

Textgröße ändern: