The National Times - Gladbach plant fest mit Hütter

Gladbach plant fest mit Hütter


Gladbach plant fest mit Hütter
Gladbach plant fest mit Hütter

Sportdirektor Roland Virkus vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach plant trotz einer insgesamt enttäuschenden Saison fest mit Trainer Adi Hütter. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit ihm in die neue Saison gehen", antwortete Virkus im kicker-Interview auf die Frage, ob eine Konstellation entstehen könnte, in der Hütter in der nächsten Saison nicht mehr auf der Gladbacher Bank sitzt.

Textgröße ändern:

Der Österreicher besitzt beim fünfmaligen deutschen Meister einen Vertrag bis 2024. Es sei "das Normalste der Welt, dass wir uns zusammensetzen und über das Projekt sprechen, das vor Borussia liegt", so Virkus: "Dafür blieb bisher keine Zeit, weil wir durch die sportliche Situation zunächst einmal andere Aufgaben zu bewältigen hatten."

Seit dem Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth am Samstag (2:0) besitzt die Borussia Planungssicherheit. Virkus räumte aber ein, dass sich die Rahmenbedingungen für Hütter durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie seit der Vertragsunterschrift verändert hätten.

"Die Voraussetzungen, unter denen Adi Hütter seine Zusage gegeben hat, waren andere, das ist richtig", sagte Virkus. Deshalb gehe es darum, "sich mal in Ruhe zusammenzusetzen, gegenseitig tief in die Augen zu schauen und absolut offen über alles zu sprechen. Nimmt der Trainer die veränderten Gegebenheiten so an? Wie sehen seine Transferwünsche aus? Kann er sich mit den Zielen des Klubs identifizieren? Das muss man doch besprechen. Um am Ende einen gemeinsamen Weg zu finden."

Der Kader steht vor Veränderungen. "Die Strukturen innerhalb der Gruppe sind vielleicht etwas verkrustet und müssen aufgebrochen werden. Frischer Wind schadet sicherlich nicht, wenn eine Mannschaft so lange zusammenbleibt", erklärte Virkus.

Die Stürmer Alassane Plea, Marcus Thuram und Breel Embolo (alle Vertrag bis 2023) würde er gerne halten. "Ich werde um die Jungs kämpfen", sagte der Sportdirektor. Es gehe aber auch darum, "wie ihre persönlichen Pläne aussehen". Es sei nicht auszuschließen, "dass sie für sich andere Ziele verfolgen".

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Vor Deutschland-Spiel: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen

Die Elfenbeinküste kann im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland in Toronto nun doch auf Stürmer Elye Wahi zurückgreifen. Der ivorische Verband teilte am Donnerstagabend auf X mit, dass sich "die administrative Situation" um den Angreifer "positiv entwickelt" habe. Die Genehmigungen zur Einreise seien erteilt worden, Wahi könne "mit der Delegation der Elefanten nach Kanada reisen".

Remis gegen Südafrika: Schicks Tschechen droht das Aus

Patrik Schick blieb erneut blass - und Tschechien droht bei der WM schon das frühe Aus: Das Team um den Bundesliga-Star kam im Duell der Auftakt-Verlierer gegen Südafrika nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und braucht damit zum Gruppenabschluss gegen Gastgeber Mexiko wohl zwingend einen Sieg. Dasselbe gilt für "Bafana-Bafana", die parallel am 24. Juni gegen Südkorea antreten.

"Im Prinzip": Neuer plant DFB-Abschied nach der WM

Manuel Neuer plant nach der Fußball-WM seinen erneuten Abschied aus der deutschen Nationalmannschaft. "Für mich steht es im Prinzip fest, dass es mein letztes Turnier ist. Ich habe jetzt nicht vor, in zwei Jahren bei einer Europameisterschaft zwischen den Pfosten zu stehen", sagte der 40-Jährige am Donnerstag in Winston-Salem.

Konfettiregen über New York: Knicks frenetisch gefeiert

In New York herrscht der Ausnahmezustand, Schuld daran ist aber nicht etwa die Fußball-WM: Zehntausende Fans in Blau und Orange feierten am Donnerstagvormittag die Basketballer der New York Knicks, der erste Titelgewinn in der amerikanischen Profiliga NBA seit 53 Jahren wurde in der US-Metropole mit einer Parade historischen Ausmaßes bejubelt. Am vergangenen Samstag hatte sich die Franchise im Spiel fünf der Finals gegen die San Antonio Spurs zum Champion gekrönt.

Textgröße ändern: