The National Times - Vettel: "Schlimmer kann es nicht werden"

Vettel: "Schlimmer kann es nicht werden"


Vettel: "Schlimmer kann es nicht werden"
Vettel: "Schlimmer kann es nicht werden"

Sebastian Vettel fand verspätet in die Saison - und erlebte dann ein Wochenende zum Vergessen: Der Große Preis von Australien endete für den Ex-Weltmeister in der Streckenbegrenzung, Vettel musste sich anschließend vorsorglich im Medical Center untersuchen lassen. Das Rennen in Melbourne war für den Aston-Martin-Piloten bereits nach 24 Runden beendet.

Textgröße ändern:

Am Ausgang der Kurve vier geriet er im Albert Park auf den Kerb. Der Bolide krachte hart in die Mauer, der Besuch bei den Medizinern war daher "Routine", sagte Vettel später: "Mir geht es so weit gut, alles in Ordnung. Ich habe mich sehr schwer getan, vielleicht überfahre ich im Moment das Auto, ich habe einfach die Kontrolle verloren." Positives sehe er momentan "nicht so viel, schlimmer als dieses Wochenende kann es nicht werden."

Für Vettel und Aston Martin ist es eine schwierige Saison. Der Deutsche hatte die beiden ersten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund einer Corona-Infektion verpasst, in Australien ging nun schief, was schiefgehen konnte: Am Freitag musste Vettel im freien Training zum Feuerlöscher greifen, um sein qualmendes Auto zu bearbeiten. Mit dem Motorroller fuhr er anschließend zurück zur Box - und kassierte für diese "unerlaubte Nutzung eines Scooters auf der Strecke" eine Geldstrafe.

Am Samstag verlor Vettel dann im Abschlusstraining die Kontrolle über den Aston Martin und schlug in die Streckenbegrenzung ein, der Bolide war stark beschädigt und musste für das Qualifying eilig wiederhergestellt werden - dort reichte es letztlich nur zu Startplatz 17.

Eigentlich will man bei Aston Martin in wenigen Jahren um den Titel fahren, von derartigen Zielen könnte der Rennstall allerdings nicht weiter entfernt sein: Als einziges Team der Formel 1 sind die Engländer in dieser Saison noch ohne Punkt.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Adeyemi soll am Mittwoch in Barcelona vorgestellt werden

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi (24) soll am Mittwoch als neuer Spieler von Trainer Hansi Flick beim FC Barcelona vorgestellt werden. Das bestätigte Klubboss Joan Laporta bei seiner Rückkehr vom WM-Finale in den USA. "Das wird morgen sein", antwortete er am Dienstag im Gespräch mit Reportern am Flughafen in Barcelona auf eine entsprechende Frage.

Struff nimmt Schwung mit nach Kitzbühel

Tennisprofi Jan-Lennard Struff zeigt sich nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon weiter in guter Form. Der 36 Jahre alte Warsteiner zog beim ATP-Turnier in Kitzbühel ins Achtelfinale ein. Struff setzte sich mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:4 gegen den Kasachen Alexander Schewtschenko durch.

Denk: Späte Dopingkontrollen nun auch beim Red-Bull-Team

Nach den Diskussionen um nächtliche Dopingkontrollen bei der Tour de France ist es nun auch beim deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe zu einer späten Testung gekommen. "Auch wir sind heute Nacht besucht worden. Die Rennfahrer haben zum Teil schon geschlafen und haben die Kontrollen mitgemacht", berichtete Team-Manager Ralph Denk im ZDF-Morgenmagazin.

Nach Dopingsperre: Carl darf Ende November wieder starten

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl darf nach Ablauf ihrer Dopingsperre Ende November wieder in Wettkämpfen starten. Das Verfahren sei "abgeschlossen und die Entscheidung rechtskräftig", teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag mit. Das Strafmaß sei wie angekündigt auf 18 Monate festgesetzt worden.

Textgröße ändern: