The National Times - Corona-Cluster: Peking testet zwei Millionen Einwohner eines Bezirks

Corona-Cluster: Peking testet zwei Millionen Einwohner eines Bezirks


Corona-Cluster: Peking testet zwei Millionen Einwohner eines Bezirks
Corona-Cluster: Peking testet zwei Millionen Einwohner eines Bezirks

Nach einem kleinen Infektionscluster sollen weniger als zwei Wochen vor Olympia-Beginn alle zwei Millionen Einwohner eines Stadtbezirks von Peking auf das Coronavirus getestet werden. Das gaben die Behörden am Sonntag bekannt. Die Winterspiele werden am 4. Februar eröffnet.

Textgröße ändern:

In der vergangenen Woche wurden in Peking, einer der bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt, 34 Infektionen verzeichnet. Davon traten sechs neue im Distrikt Fengtai im Süden der Hauptstadt auf, der nun im Fokus der örtlichen Behörden liegt.

China hatte durch eine äußerst strenge Maßnahmen-Politik seit Beginn der Pandemie kaum größere Corona-Ausbrüche zu verzeichnen, zuletzt waren die Zahlen aber auf neue Höchststände geklettert. Auch wenn die Fallzahlen im Vergleich zum Großteil der westlichen Welt verschwindend gering sind, reagiert die Staatsführung zunehmend nervös. Zuletzt war in Peking erstmals die Omikron-Variante nachgewiesen worden.

Daraufhin wurde der Ticketverkauf für die Winterspiele gestoppt. Ausländische Besucher waren bereits zuvor ausgeschlossen worden. Um das Coronavirus einzudämmen, finden die Olympischen Spiele in einer streng kontrollierten Blase statt.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr. "Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

Fall Balogun: Besorgter Neuendorf fordert FIFA-Aufklärung

Bernd Neuendorf hat den "Fall Balogun" mit großer Sorge zur Kenntnis genommen und Aufklärung vom Fußball-Weltverband FIFA gefordert. "Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll", ließ der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der im FIFA-Council sitzt, den SID wissen: "Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA."

"Trump-Karte ausgespielt": Pressestimmen zur Balogun-Debatte

US-Stürmer Folarin Balogun darf im Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (02.00 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) spielen, obwohl er nach seiner Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina ursprünglich für ein Spiel gesperrt worden war. US-Präsident Donald Trump soll nach übereinstimmenden Medienberichten mehrfach mit FIFA-Boss Gianni Infantino telefoniert haben, bevor die Sperre durch den Weltverband aufgehoben wurde. Die internationale Presse reagiert mit Verwunderung und Unverständnis.

Nach Mexiko-Aus: Aguirre bestätigt Rücktritt, Marquez übernimmt

Dem Aus bei der Heim-WM folgte die Bestätigung des Rücktritts - Javier Aguirre ist nicht mehr Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft. "Ich sage auf Wiedersehen zum Fußball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion", sagte der 67-Jährige nach der 2:3-Niederlage im Achtelfinale gegen England in der Nacht auf Montag deutscher Zeit: "Ich gehe mit Stolz."

Textgröße ändern: