The National Times - Becker über Zverev: Muss "in den Rückspiegel schauen"

Becker über Zverev: Muss "in den Rückspiegel schauen"


Becker über Zverev: Muss "in den Rückspiegel schauen"
Becker über Zverev: Muss "in den Rückspiegel schauen" / Foto: © SID

Boris Becker sieht Olympiasieger Alexander Zverev in einer kritischen Karrierephase. "Der Tennissport verändert sich alle 18 Monate. Das bedeutet, dass du dich entsprechend immer verbessern musst", sagte Becker im Eurosport-Podcast 'Das Gelbe vom Ball': "Man hat den Eindruck, dass er sich nicht weiterentwickelt hat und die Gegner ganz genau wissen, wie sie gegen Sascha 2023 spielen müssen. Das ist ein Problem!"

Textgröße ändern:

Der auf Weltranglistenplatz-22 abgerutschte Zverev müsse daher "in den Rückspiegel schauen, und er wird leider etwas überholt von den Jüngeren", sagte Becker: "Die werden in Zukunft um Grand Slams spielen. Das ist das Problem. Man hat in der Karriere ein Zeitfenster, in dem man die ersten Grand Slams gewinnen muss, denn die Konkurrenz schläft nicht." Bei Zverev, der in dieser Woche beim Masters in Rom aufschlägt, habe es bisher "aus verschiedenen Gründen" nicht zum ganz großen Coup bei einem Major gereicht.

Becker machte dem 26-Jährigen, der im vergangenen Jahr die schwerste Verletzung seiner Karriere erlitt, aber auch Mut. "Das Wichtigste ist, dass der Fuß hält und er seinen Turnierplan so absolvieren kann, wie er sich das vorgenommen hat", sagte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger: "Er weiß, was zu tun ist, um besser zu spielen und wieder Turniere zu gewinnen. Er hat es nicht von heute auf morgen verlernt." Aber Zverev müsse "an jeder Schraube drehen", um wieder die Erfolge früherer Tage zu erreichen.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Kane überragt im Rekordspiel: England besiegt Tschechien

Harry Kane hat sein Rekordspiel für Englands Fußball-Nationalmannschaft vergoldet. Beim 3:0 (2:0) in der Nations League gegen Tschechien stellte der Stürmerstar des FC Bayern mit seinem 125. Länderspiel nicht nur den Uralt-Rekord von Torhüter Peter Shilton ein, sondern schoss die Three Lions mit einem Doppelpack (40./57.) und einem erzwungenen Eigentor (27.) auch noch im Alleingang zum hochverdienten Sieg.

Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"

Cristiano Ronaldo hat einen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft ausgeschlossen, macht eine Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao aber offenbar von einer Ablösung von Nationaltrainer Jorge Jesus abhängig. "Der Trainer hat sein Wort mir gegenüber gebrochen", behauptete der 41-Jährige in seinem längst erwarteten Statement, in dem er wie angekündigt "die Wahrheit" über seine überstürzte Abreise von der Selecao in der vergangenen Woche ans Licht bringen wollte.

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

Textgröße ändern: