The National Times - Kroos: "Nichts gegen Besitzer aus anderen Ländern"

Kroos: "Nichts gegen Besitzer aus anderen Ländern"


Kroos: "Nichts gegen Besitzer aus anderen Ländern"
Kroos: "Nichts gegen Besitzer aus anderen Ländern" / Foto: © SID

Toni Kroos vom Champions-League-Titelverteidiger Real Madrid sieht in ausländischen Geldgebern im Fußball auch positive Aspekte. "Um ehrlich zu sein, habe ich nichts gegen Besitzer aus anderen Ländern", sagte der Weltmeister von 2014 vor dem Halbfinal-Kracher gegen das von den Vereinigten Arabischen Emiraten finanzierte Manchester City (Dienstag, 21.00 Uhr/Prime Video): "Es kommt darauf an, was man mit dem Geld macht."

Textgröße ändern:

Wenn man den Verein, den man kaufe, "nur wie ein Spielzeug betrachtet, weil man einen Fußballverein haben will, ist das nicht gut für den Fußball", sagte Kroos, der mit Real zum fünften Mal die Königsklasse gewinnen will: "Aber wenn man einen großartigen Fußballverein gründen will, gute Trainer hat, guten Fußball spielt, etwas Gutes für den Fußball schafft, vielleicht eine Akademie eröffnet, sind das auch Dinge, die man mit diesem Geld machen kann. Und dann bin ich positiv eingestellt."

Reals Halbfinalgegner gehört zur City Football Group von Scheich Mansour bin Zayed aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. City und andere Vereine mit ausländischen Investoren und Besitzern stehen häufig genau wegen diesen in der Kritik. "Wir müssen uns alle daran gewöhnen, denn es wird sich nicht ändern, es wird normal sein", so Kroos: "Es geht um viel Geld im Fußball."

F.Adams--TNT

Empfohlen

Kane überragt im Rekordspiel: England besiegt Tschechien

Harry Kane hat sein Rekordspiel für Englands Fußball-Nationalmannschaft vergoldet. Beim 3:0 (2:0) in der Nations League gegen Tschechien stellte der Stürmerstar des FC Bayern mit seinem 125. Länderspiel nicht nur den Uralt-Rekord von Torhüter Peter Shilton ein, sondern schoss die Three Lions mit einem Doppelpack (40./57.) und einem erzwungenen Eigentor (27.) auch noch im Alleingang zum hochverdienten Sieg.

Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"

Cristiano Ronaldo hat einen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft ausgeschlossen, macht eine Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao aber offenbar von einer Ablösung von Nationaltrainer Jorge Jesus abhängig. "Der Trainer hat sein Wort mir gegenüber gebrochen", behauptete der 41-Jährige in seinem längst erwarteten Statement, in dem er wie angekündigt "die Wahrheit" über seine überstürzte Abreise von der Selecao in der vergangenen Woche ans Licht bringen wollte.

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

Textgröße ändern: