The National Times - Manchester United: Hauptbieter reichen finale Angebote ein

Manchester United: Hauptbieter reichen finale Angebote ein


Manchester United: Hauptbieter reichen finale Angebote ein
Manchester United: Hauptbieter reichen finale Angebote ein / Foto: © SID

Im Poker um einen möglichen Verkauf des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United haben die beiden Hauptinteressenten ihre dritten und damit letzten Angebote eingereicht. Neben einem Konsortium aus Katar um Scheich Jassim bin Hamad Al Thani rief Medienberichten zufolge auch der britische Milliardär Jim Ratcliffe vor dem Ablauf der Frist am späten Freitagabend eine finale Summe auf.

Textgröße ändern:

Während das neue Angebot von Al Thani und Co. für eine Komplettübernahme des Klubs den Berichten zufolge bei mehr als 5 Milliarden Pfund liegen soll, wurde die von Ratcliffe aufgerufene Summe zunächst nicht bekannt. Al Thani versprach zudem erhebliche weitere Mittel für Transferausgaben und Infrastruktur. Diese sollen entweder die Sanierung des Old Trafford oder sogar den Bau eines neuen Stadions beinhalten. Zudem will das katarische Konsortium die Schulden des Vereins in Höhe von 620 Millionen Dollar tilgen.

Die amerikanische Familie Glazer, seit 2005 im Besitz des Premier-League-Klubs, hatte im November bekannt gegeben, offen für einen Verkauf zu sein. Im Februar legte Al Thani wie zuvor Ratcliffe ein erstes Angebot vor, im vergangenen Monat ein weiteres. Die Preisvorstellung der Glazers soll bei rund 6 Milliarden Dollar liegen, ein Verkauf für diese Summe wäre der teuerste Deal der Sportgeschichte.

Ratcliffe, ein United-Fan aus Kindertagen, soll angeblich an einer Beteiligung von mehr als 50 Prozent interessiert sein. Laut eigenen Aussagen war zuletzt auch der finnische Unternehmer Thomas Zilliacus in den Poker eingestiegen, zudem soll der US-Hedgefonds Elliott Investment Management ein Angebot für eine Minderheitsbeteiligung abgegeben haben.

L.Graham--TNT

Empfohlen

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

Textgröße ändern: