The National Times - Wüste Szenen in der EuroLeague: Partie abgebrochen

Wüste Szenen in der EuroLeague: Partie abgebrochen


Wüste Szenen in der EuroLeague: Partie abgebrochen
Wüste Szenen in der EuroLeague: Partie abgebrochen / Foto: © IMAGO/Cordon Press/SID

Fäuste flogen und es gab Szenen wie beim Ringen: Die Play-off-Partie zwischen Real Madrid und Partizan Belgrad in der Basketball-EuroLeague ist am Donnerstagabend nach wüsten Szenen abgebrochen worden. Nach Disqualifikation der beteiligten Spieler an der Auseinandersetzung 1:40 Minuten vor der Schlusssirene verfügte keine der beiden Mannschaften mehr über die erforderliche Mindestanzahl von jeweils zwei Profis, um das Spiel zu beenden.

Textgröße ändern:

Die Partie wurde entsprechend des Spielstands mit 95:80 für Belgrad gewertet, das damit die Serie mit 2:0 anführt. "Die EuroLeague verurteilt die Vorfälle am Ende des Spiels auf das Schärfste", hieß es in einem Statement der europäischen Königsklasse: "Derartige Vorfälle entsprechen nicht den Werten des Respekts, die die Liga und ihre Vereine fördern und die der Basketball verkörpert."

Nach einem harten Foul von Real-Profi Sergio Llull am Partizan-Spielmacher Kevin Punter war es zu einer Rudelbildung gekommen, die Sperren nach sich ziehen dürfte. Die Entscheidung darüber soll kurzfristig fallen.

"Was passiert ist, ist nicht gut für das Image des Basketballs", sagte Partizan-Coach Zeljko Obradovic: "Meiner Meinung nach sollte so etwas nie passieren." Real-Routinier Rudy Fernandez sprach davon, dass sich derartige Vorfälle nicht wiederholen dürften. Beide waren sich einig, dass es nun gelte, vor dem dritten Spiel der Serie am Dienstag in Belgrad die Gemüter zu beruhigen.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

Textgröße ändern: