The National Times - "Auf einer Mission für mein Land": Switolina besiegt Potapowa und spendet Preisgeld ans ukrainische Militär

"Auf einer Mission für mein Land": Switolina besiegt Potapowa und spendet Preisgeld ans ukrainische Militär


"Auf einer Mission für mein Land": Switolina besiegt Potapowa und spendet Preisgeld ans ukrainische Militär
"Auf einer Mission für mein Land": Switolina besiegt Potapowa und spendet Preisgeld ans ukrainische Militär

Die ukrainische Topspielerin Elina Switolina hat nach ihrem emotionalen Sieg gegen die Russin Anastassija Potapowa finanzielle Spenden für die Verteidigung ihres Heimatlandes angekündigt. "Das ganze Preisgeld, dass ich hier verdiene, geht an das ukrainische Militär", sagte die 27-Jährige nach ihrem Zwei-Satz-Sieg (6:2, 6:1) gegen Potapowa im Erstrundenmatch beim WTA-Turnier in Monterrey/Mexiko.

Textgröße ändern:

"Ich war von Beginn an fokussiert. Ich war auf einer Mission für mein Land", sagte Switolina, die in den ukrainischen Nationalfarben (gelbes Top, blauer Rock) angetreten war und vor dem obligatorischen Handschlag mit ihrer Gegnerin wiederholt auf ihre Brust geschlagen hatte.

"Es ist ein sehr besonderes Match für mich, ein sehr besonderer Moment", sagte sie: "Ich bin in einer sehr traurigen Stimmung, aber auch froh, dass ich hier Tennis spielen kann."

Potapowa durfte nach einer jüngsten Entscheidung der WTA nicht unter russischer Flagge antreten. Nur deswegen war Switolina überhaupt angetreten, zuvor hatte sie mit einem Boykott gedroht.

"Ich möchte ankündigen, dass ich weder in Monterrey noch in irgendeinem anderen Match gegen russische oder belarussische Tennisspieler antreten werde, bis unsere Organisationen die notwendigen Maßnahmen ergreifen", hatte Switolina auf Twitter geschrieben.

"Ich gebe den russischen Sportlern keine Schuld", schrieb sie weiter: "Ich möchte allen Spielern meine Anerkennung zollen, insbesondere den Russen und Belarussen, die sich mutig gegen den Krieg ausgesprochen haben. Ihre Unterstützung ist unerlässlich."

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Vettels Ehrenrunden für Schumacher: "Ich vermisse Michael"

Der Boden bebte in Monza, Michael Schumachers Ferrari raste über die Strecke, und am Ende hatte Sebastian Vettel Tränen in den Augen. Die Ausfahrt mit dem F2002 zu Ehren des deutschen Rekordweltmeisters war ein emotionaler Höhepunkt schon Stunden vor dem Großen Preis von Italien. "Unglaublich", sagte Vettel, als er aus dem Ferrari geklettert war, "mein Herz pocht, ich bin sehr stolz, und ich vermisse Michael."

Soforthilfe für die Füchse: Franzose Zaepfel kommt

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat den französischen Nationalspieler Aymeric Zaepfel mit sofortiger Wirkung verpflichtet. Der 24 Jahre alte Rückraumspieler kommt vom französischen Erstligisten Pays d'Aix Université Club Handball und erhält beim deutschen Pokalsieger einen Vertrag bis zum Saisonende. Bereits beim Auswärtsspiel in Stuttgart am heutigen Sonntagnachmittag (16.30 Uhr/Dyn) soll Zaepfel erstmals für die Berliner auflaufen.

Trotz Schläger-Wurf: Zverev im Achtelfinale der US Open

Alexander Zverev haderte hörbar, er warf sogar frustriert seinen Schläger gegen die Rückwand des Courts - doch letztlich biss er sich doch in drei Sätzen durch. Dem deutschen Tennisstar ist auf der Jagd nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel endlich der erste glatte Erfolg gelungen. Nach zwei Zittersiegen zum Auftakt zog Zverev diesmal ohne ganz großes Drama ins Achtelfinale der US Open ein - auch wenn ihn seine Leistung zwischendurch unzufrieden stimmte.

Jovic gewinnt Duell der Toptalente - Osaka nun gegen Rybakina

Iva Jovic hat das Duell der Toptalente gegen ihre Freundin Alexandra Eala für sich entschieden und zum ersten Mal das Achtelfinale der US Open erreicht. Nach mehr als dreistündigem Kampf siegte die 18-jährige US-Amerikanerin 7:5, 3:6, 7:5 - danach fielen sich Jovic und Eala (Philippinen) auf dem Court um den Hals. Auch Naomi Osaka schaffte es nach einem Krimi in die nächste Runde.

Textgröße ändern: