The National Times - Trotz spätem Gegentor: Freiburg erobert Königsklassen-Platz

Trotz spätem Gegentor: Freiburg erobert Königsklassen-Platz


Trotz spätem Gegentor: Freiburg erobert Königsklassen-Platz
Trotz spätem Gegentor: Freiburg erobert Königsklassen-Platz / Foto: © FIRO/SID

Der SC Freiburg hat das Europa-Aus ordentlich weggesteckt und in der Bundesliga trotz eines Last-Minute-Gegentores wieder einen Champions-League-Platz erobert. Drei Tage nach dem emotionalen Highlight in der Europa League gegen Juventus Turin (0:2) verspielte die Mannschaft von Trainer Christian Streich zwar spät ihre Führung, das 1:1 (0:0) beim formstarken FSV Mainz 05 genügte aber für die Rückkehr auf Rang vier.

Textgröße ändern:

Ritsu Doan (55.) traf nach einem Patzer von FSV-Torhüter Robin Zentner für die Breisgauer, die sich in der zweiten Hälfte deutlich steigerten und weiter auf einen neuen Anlauf auf internationaler Bühne in der nächsten Saison hoffen dürfen. Karim Onisiwo (90.+6.) sicherte Mainz aber einen verdienten Punkt. So blieben beide Teams auch im sechsten Ligaspiel nacheinander ungeschlagen.

Streich verzichtete nach dem kraftraubenden Auftritt gegen Juventus auf eine Rotation, einzig Vincenzo Grifo rückte im Vergleich zum Achtelfinal-Rückspiel für Lucas Höler ins Team. Große Hoffnungen auf einen angeschlagenen Sport-Club machte sich Bo Svensson aber nicht. Die Freiburger Mannschaft sei schließlich wie eine "sehr gut geölte Maschine", lobte der FSV-Coach.

Und von einem Europa-Kater war Streichs Team vor 26.800 Fans zunächst auch nichts anzumerken. Freiburg startete ordentlich, meldete sich durch Kiliann Sildillia schon früh vor dem Tor (5.), bekam in einer intensiven Partie mit vielen Mittelfeld-Duellen dann aber immer häufiger Probleme.

Freiburg fehlte in einigen Momenten die nötige Spritzigkeit, die Mainzer, die still und heimlich Richtung Europacup-Plätze geklettert sind, agierten dagegen wieder einmal äußerst schwungvoll - und sie erspielten sich die deutlich besseren Chancen. Ludovic Ajorque scheiterte zunächst am starken SC-Keeper Mark Flekken (9.), bei seinem Treffer stand der Franzose knapp im Abseits (18.).

Erst nach der Pause meldeten sich die Gäste wieder in der Gefahrenzone und profitierten von einem Abstimmungsfehler des FSV. Edimilson Fernandes schirmte den Ball ab, Zentner aber zögerte - Doan bedankte sich mit dem Führungstreffer. Das Tor verlieh Streichs Elf noch einmal Kraft für die Schlussphase, der Sport-Club riss zunehmend die Kontrolle an sich. Bis fast zum Schluss.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

"Anders gestrickt": Tuchel beeindruckt von Kane

Englands Fußball-Nationaltrainer Thomas Tuchel ist vom Rekordhunger seines Star-Torjägers Harry Kane schwer beeindruckt. "Ich glaube, all diese Neuner auf der Welt, egal in welcher Liga oder im Jugendfußball, sind ein bisschen anders gestrickt", sagte Tuchel vor dem Nations-League-Spiel gegen Tschechien am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN) im Londoner Wembley-Stadion.

Als "Messi-Fan": Tresoldi schläft in Ronaldos Zimmer

Nicolò Tresoldi ist bei der deutschen U21 auf Rekordjagd. Und wo könnte sich ein Stürmer mehr Inspiration holen als bei einem der erfolgreichsten Torjäger der Geschichte? Im schicken Hotel Klosterpforte im ostwestfälischen Marienburg bei Harsewinkel bezog der 22-Jährige in den vergangenen Tagen ausgerechnet jenes Zimmer, in dem einst Cristiano Ronaldo übernachtete.

Keine DFB-Stimme für Infantino: "Müssen ihn vom Platz stellen"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der Wahl im kommenden Jahr nicht unterstützen - und plädiert für eine Alternative. Das gab DFB-Chef Bernd Neuendorf im Interview mit dem Tagesspiegel bekannt. Der Schweizer sei "nicht mehr tragbar" und habe dem "Fußball sehr geschadet". Im DFB sei man sich einig: Infantino habe "jegliches Vertrauen verspielt", man müsse ihn "vom Platz stellen".

Super-Olise erlöst Frankreich: Erster Heimsieg für Zidane

Bayern-Star Michael Olise hat dem französischen Nationaltrainer Zinédine Zidane den ersten Heimsieg in dessen Amtszeit beschert. Der Super-Joker besiegte Belgien am Montag beim 4:1 (0:1) mit zwei Toren und einer Vorlage im Stade de France beinahe im Alleingang. Frankreich behauptete damit die Tabellenführung in der Nations-League-Gruppe 1 und hat das Viertelfinale fest im Blick.

Textgröße ändern: