The National Times - "Die Nummer eins verteidigen": Herrmann-Wick die Gejagte im Verfolger

"Die Nummer eins verteidigen": Herrmann-Wick die Gejagte im Verfolger


"Die Nummer eins verteidigen": Herrmann-Wick die Gejagte im Verfolger
"Die Nummer eins verteidigen": Herrmann-Wick die Gejagte im Verfolger / Foto: © SID

Biathletin Denise Herrmann-Wick will aus ihrem WM-Triumph im Sprint Rückenwind für den Verfolger mitnehmen. "Die Ausgangslage ist natürlich eine gute, aber ich bin auch die Gejagte", sagte die 34-Jährige: "Man muss bei sich bleiben. Das ist wieder ein neuer Wettkampf, man muss sich alles neu erarbeiten. Ich hoffe, dass es mir die nötige Lockerheit, die ich eh schon hatte, weiter bestärkt."

Textgröße ändern:

Generell sei die Konkurrenz aber enorm. "Bei den Frauen sind in diesem Winter schon richtig viele auf dem Podium gewesen, es gibt viele heiße Anwärterinnen", führte die Olympiasiegerin aus.

Herrmann-Wick wird am Sonntag (13.25 Uhr/ZDF und Eurosport) mit einem Vorsprung von zwei Sekunden auf die Schwedin Hanna Öberg in die 10 Kilometer starten, die im Sprint vierplatzierte Gesamtweltcupsiegerin Marte Olsbu Röiseland hat einen Rückstand von einer halben Minute.

"Wenn du mit der Nummer eins startest, ist das Ziel nicht, als Zehnte reinzukommen. Es gibt nur Vollgas und Attacke, um die Nummer eins zu verteidigen", sagte Felix Bitterling: "Es gibt nichts Schöneres als mit der Nummer eins im Verfolger zu starten." Generell tue der Erfolg "dem ganzen Team gut". Man sehe, dass "nichts unmöglich ist. Aber es ist angesagt, dass wir auf dem Teppich bleiben", führte der Sportdirektor aus.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

"Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia

Max Verstappen gewann erstmals seit 301 Tagen, Kimi Antonelli ist dem WM-Titel ganz nah - ein ganz großes Thema nach dem Rennen der Formel 1 in Malaysia waren für die internationalen Medien aber auch die Antriebsprobleme im Regen. Auf der Formationsrunde kamen zahlreiche Autos wegen eines Softwarefehlers kaum vom Fleck. Die englische Daily Mail etwa beschrieb "eine der peinlichsten Episoden dieses Sports", der Telegraph sah "groteske Szenen".

Textgröße ändern: