The National Times - "Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia

"Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia


"Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia
"Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia / Foto: © SID

Max Verstappen gewann erstmals seit 301 Tagen, Kimi Antonelli ist dem WM-Titel ganz nah - ein ganz großes Thema nach dem Rennen der Formel 1 in Malaysia waren für die internationalen Medien aber auch die Antriebsprobleme im Regen. Auf der Formationsrunde kamen zahlreiche Autos wegen eines Softwarefehlers kaum vom Fleck. Die englische Daily Mail etwa beschrieb "eine der peinlichsten Episoden dieses Sports", der Telegraph sah "groteske Szenen".

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Die Pressestimmen im Überblick:

ENGLAND

Daily Mail: "Die Formel 1 wurde in Malaysia zur Formel Farce, als die angeblich modernsten Autos der Welt im Nassen nicht vom Fleck kamen. So etwas hatte man in diesem Sport noch nie gesehen. Es ist ein bedauerlicher Fall von fragwürdigen Motoren und windigen Regeln. Eine der peinlichsten Episoden des Sports seit Indianapolis 2005, als wegen Bedenken über die Michelin-Reifen nur sechs Autos starteten und dafür mit Hohngelächter bedacht wurden."

The Sun: "Die falsche Formel."

The Telegraph: "Die Formel-1-Fahrer waren empört, nachdem ein Computerfehler beim Rennen in Malaysia am Sonntag für geradezu groteske Szenen gesorgt hatte."

The Guardian: "Der Sieg war für Max Verstappen gewiss so süß wie jeder andere zuvor. Der Niederländer stand ganz oben nach einem außergewöhnlich dramatischen und tatsächlich chaotischen Nachmittag. Doch in einem Rennen, das für die Formel 1 in einer peinlichen Farce begonnen hatte, bedeutete es im Kontrast dazu nur bittere Enttäuschung für George Russell, dessen Ausfall seine Titelhoffnungen zunichtegemacht hat."

NIEDERLANDE

De Telegraaf: "Die Geduld des übermächtigen Max Verstappen wird belohnt. Der Große Preis von Bahrain in Malaysia wird nach einem beispiellos chaotischen Vorspiel aber wohl noch ein Nachspiel haben. Die Formel 1 stand völlig blamiert da."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Die WM fest im Griff: Kimi holt noch mehr! Ziel war es, das Ergebnis zu maximieren, und genau das hat er getan: als Dritter ins Rennen gestartet und als Zweiter über die Ziellinie gegangen. Die Bilder der Einführungsrunde sind indes dazu bestimmt, in die Geschichte einzugehen."

Corriere dello Sport: "Kimi hat die Hand an der WM, der Traum ist nah. Wenn die Technologie droht, die Oberhand über den Menschen zu gewinnen, schafft es der Mensch (noch), die natürliche Ordnung wiederherzustellen. So kommt es, dass das Podium am Tag der Formel Chaos dennoch aus den Besten der Formel 1 besteht."

FRANKREICH

L'Equipe: "Flut, ein FIA-Bug und die Wiedergeburt von Max Verstappen: Ein verrückter Sonntag in Malaysia. Zu Beginn eine absurde Episode: Hinter dem Safety-Car wurden mehrere Autos vom gleichen Problem heimgesucht, einem Leistungsverlust, sie waren überall auf der Strecke verteilt."

SCHWEIZ

Blick: "Genau 93 Minuten lang fühlte man sich in einem Grand-Prix-Zirkus, der bei nassen Bedingungen – fast amateurhaft – das Laufen lernte. Ein Chaos. Bis es in Malaysia endlich losging. Und wie."

ÖSTERREICH

Der Standard: "Peinliche Software-Farce rüttelt am Image der Motorsport-Königsklasse."

OE24: "Nach der Startverzögerung aufgrund einer Software-Panne werden die F1-Macher mit Spott und Häme überschüttet."

Kleine Zeitung: "Im Chaos beendet Max Verstappen die Durststrecke. Der WM-Kampf erlebt eine Vorentscheidung."

P.Barry--TNT

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