The National Times - Dämpfer für Leverkusen: Niederlage in Mainz

Dämpfer für Leverkusen: Niederlage in Mainz


Dämpfer für Leverkusen: Niederlage in Mainz
Dämpfer für Leverkusen: Niederlage in Mainz

Ernüchterung statt Euphorie: Die furiose Offensive von Bayer Leverkusen ist beim heimstarken FSV Mainz 05 aus dem Tritt geraten. Nach einem völlig uninspirierten Auftritt musste sich die Werkself mit 2:3 (1:0) geschlagen geben und verpasste es, den Druck auf den schwächelnden BVB in der Fußball-Bundesliga zu erhöhen. Der Rückstand auf Platz zwei beträgt fünf Punkte.

Textgröße ändern:

Torjäger Patrik Schick (35.) mit seinem 20. Saisontreffer und Lucas Alario (74.) brachten die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane zwar zweimal in Führung, Aaron Martin (57.), Jean-Paul Boetius (84.) und Marcus Ingvartsen (88.) drehten die Partie aber zugunsten der starken Mainzer. Für Leverkusen war es nach vier Siegen in Folge wieder ein Dämpfer im Kampf um die Königsklasse.

5:1, 5:2, 4:2 - so lauteten die jüngsten Ergebnisse der Werkself. Nicht umsonst hatte Bo Svensson im Vorfeld vor der Angriffspower des besten Rückrundenteams der Liga gewarnt. Er halte Leverkusen momentan für "die Mannschaft, die den besten Fußball in der Bundesliga spielt", sagte der FSV-Trainer.

In der intensiven Anfangsphase waren die hochbegabten Leverkusener vor 10.000 Fans aber zunächst defensiv gefordert. Die Mainzer, die in ihren Fastnachtstrikots aufliefen, stellten die Abwehr um Startelf-Rückkehrer Jonathan Tah vor Probleme - die Bayer-Offensive blieb blass.

Stattdessen bewahrte Torhüter Lukas Hradecky sein Team vor einem frühen Rückstand. Erst parierte der Finne herausragend gegen Anton Stach (13.), dann wehrte er den Abschluss von Silvan Widmer (16.) ab. Bei der besten Mainzer Chance traf Karim Onisiwo (30.) den Ball vor dem leeren Tor nicht.

Den pfeilschnellen Angreifern der Gäste fiel gegen den leidenschaftlichen FSV wenig ein. Kaum Tempo, wenig Drang nach vorne - bei der Führung benötigte die Werkself zudem die Unterstützung der Mainzer. Den harmlosen Distanzschuss von Schick fälschte der Mainzer Moussa Niakhate unglücklich ab.

Kurz nach der Pause musste der Torschütze dann aber verletzt runter - und Leverkusen vor den Augen von Bundestrainer Hansi Flick weiter mit dem Druck der Heimelf umgehen. Seoanes Elf steigerte sich keineswegs und erhielt prompt die Strafe. Martin schlenzte einen Freistoß sehenswert zum verdienten Ausgleich ins Tor.

Der Treffer von Onisiwo (60.) wurde nach Ansicht der Videobilder von Schiedsrichter Benjamin Cortus zurückgenommen. Erst im Anschluss an diese Szene wagte sich Bayer noch einmal aus der eigenen Hälfte, ohne jedoch für echte Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen. Aus dem Nichts schlug Alario aus kurzer Distanz zu, Boetius und Ingvartsen konterten in einer furiosen Schlussphase.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Draisaitl vor NHL-Comeback: "Fühle mich gut"

Eishockeystar Leon Draisaitl könnte bereits im ersten Playoff-Spiel der Edmonton Oilers sein NHL-Comeback nach fünfwöchiger Verletzungspause geben. "Ich fühle mich gut", sagte der 30-Jährige nach dem letzten Training vor dem Achtelfinalauftakt in der Nacht zu Dienstag (4.00 Uhr) gegen die Anaheim Ducks und ergänzte mit Blick auf den Spieltag: "Mal schauen, wie es sich morgen anfühlt. Dann werden wir entscheiden."

DOSB sieht "Rückenwind" für deutsche Olympia-Bewerbung

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die positiven Olympia-Referenden in Nordrhein-Westfalen und Kiel als klares, bundesweites Rückenwind-Signal für eine deutsche Bewerbung um Sommerspiele 2026, 2040 oder 2044 gewertet. Die gewonnenen Bürgerbefragungen zu Köln/Rhein-Ruhr seien "ein deutliches Zeichen für die olympische Bewegung in Deutschland und hoffentlich auch ein motivierendes Signal für die noch folgende Abstimmung in Hamburg am 31. Mai", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert.

Referendum in NRW: Auch Köln stimmt für Olympia

Auch die Bürgerinnen und Bürger in der "Leading City" Köln haben den Weg für eine mögliche Bewerbung von Köln-Rhein/Ruhr um Olympische und Paralympische Sommerspiele freigemacht. Bei dem Referendum in 17 Kommunen von Nordrhein-Westfalen stimmten in der einzigen Millionenstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes laut vorläufigem Endergebnis 57,39 Prozent der Teilnehmenden mit Ja - es war das knappste Ergebnis aller beteiligten Städte.

Überraschung in Detroit: Orlando gewinnt Auftakt

Franz Wagner und seine Orlando Magic haben zum Auftakt der NBA-Playoffs für eine Überraschung gesorgt. Das Team um den deutschen Basketballstar gewann Spiel eins der Best-of-seven-Serie bei den Detroit Pistons mit 112:101 und ging im Duell mit dem besten Hauptrundenteam aus dem Osten damit 1:0 in Führung. Spiel zwei findet in der Nacht zu Donnerstag erneut in Detroit statt.

Textgröße ändern: