The National Times - Halfpipe: Freestyle-Star Gu souverän im Finale - auch Cakmakli dabei

Halfpipe: Freestyle-Star Gu souverän im Finale - auch Cakmakli dabei


Halfpipe: Freestyle-Star Gu souverän im Finale - auch Cakmakli dabei
Halfpipe: Freestyle-Star Gu souverän im Finale - auch Cakmakli dabei

Ski-Freestyle-Star Eileen Gu hat auch in ihrem dritten Wettbewerb bei den Olympischen Spielen in Peking souverän das Finale erreicht. In der Halfpipe-Qualifikation landete die gebürtige US-Amerikanerin, die für Gastgeber China startet, nach zwei überlegenen Runs mit 95,50 Punkten an der Spitze. Auch Sportsoldatin Sabrina Cakmakli (Partenkirchen/71,50) ist als Zwölfte bei der Entscheidung am Freitag (ab 9.30 Uhr OZ/2.30 MEZ) dabei.

Textgröße ändern:

Die einzige Deutsche im Feld, die 2018 in Pyeongchang Achte geworden war, schaffte knapp den Sprung ins Finale der besten Zwölf. Bislang war sie in dieser Saison nicht über Rang 13 hinausgekommen. "Ich bin einfach nur mega glücklich und kann es gar nicht glauben", sagte Cakmakli: "Ich freue mich riesig, dass ich morgen nochmal fahren darf."

Zweite in der Qualifikation am Donnerstag wurde Vize-Weltmeisterin Rachael Karker (Kanada/89,50) vor der Estin Kelly Sildaru (87,50), die im Slopestyle Bronze gewonnen hatte. Die 18-jährige Gu hat nach Gold im Big Air und Silber im Slopestyle in Zhangjiakou die Chance auf ihre dritte Medaille bei den Winterspielen.

G.Waters--TNT

Empfohlen

UEFA zu "Fall Balogun": "Rote Linie überschritten"

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Weltverband FIFA beim "Fall Balogun" in selten zuvor erlebter Form kritisiert und von der Überschreitung einer "roten Linie" gesprochen. "Wir bringen unser Unverständnis über eine derart beispiellose, unbegreifliche und nicht zu rechtfertigende Entscheidung zum Ausdruck", schrieb die UEFA in einer Stellungnahme: "Manchmal lassen Regeln Interpretationsspielräume zu. In diesem Fall nicht."

Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr. "Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

Fall Balogun: Besorgter Neuendorf fordert FIFA-Aufklärung

Bernd Neuendorf hat den "Fall Balogun" mit großer Sorge zur Kenntnis genommen und Aufklärung vom Fußball-Weltverband FIFA gefordert. "Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll", ließ der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der im FIFA-Council sitzt, den SID wissen: "Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA."

"Trump-Karte ausgespielt": Pressestimmen zur Balogun-Debatte

US-Stürmer Folarin Balogun darf im Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (02.00 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) spielen, obwohl er nach seiner Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina ursprünglich für ein Spiel gesperrt worden war. US-Präsident Donald Trump soll nach übereinstimmenden Medienberichten mehrfach mit FIFA-Boss Gianni Infantino telefoniert haben, bevor die Sperre durch den Weltverband aufgehoben wurde. Die internationale Presse reagiert mit Verwunderung und Unverständnis.

Textgröße ändern: