The National Times - "Mein letzter Klub": Flick vor Verlängerung in Barcelona

"Mein letzter Klub": Flick vor Verlängerung in Barcelona


"Mein letzter Klub": Flick vor Verlängerung in Barcelona

Der frühere Bundestrainer Hansi Flick wird seinen Vertrag beim spanischen Fußball-Spitzenklub FC Barcelona wohl vorzeitig verlängern. Wie Präsident Joan Laporta nach seiner Wiederwahl in einem Interview mit dem Sender RAC1 bestätigte, steht der 61-Jährige kurz vor der Unterschrift bis 2028, sein bisheriger Vertrag läuft bis 2027.

Textgröße ändern:

"Er ist dafür - und wir werden die Vereinbarung in Kürze bekannt geben, da er sich hier sehr wohlfühlt", sagte Laporta. Eine offizielle Verkündung vom Klub stand zunächst noch aus, Flick selbst wollte diese vor dem wichtigen Achtelfinal-Rückspiel (Hinspiel 1:1) in der Champions League am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) gegen Newcastle United ebenfalls nicht bestätigen.

"Ich glaube nicht, dass es der richtige Zeitpunkt ist. Wir haben ein sehr wichtiges Spiel", sagte der 61-Jährige am Dienstag - stellte aber klar: "Ich liebe es, hier zu arbeiten. Wir haben viel Zeit und ich denke nicht daran, woanders hinzugehen. Ich bin hier und es wird mein letzter Klub, mein letzter Job sein. Darüber bin ich sehr glücklich."

Laporta hatte in seinem Wahlkampf gegen seinen größten Rivalen Víctor Font voll auf die Karte Flick gesetzt. "Der Präsident ist der Grund, warum ich hier bin", hatte Flick bereits im Dezember mit Blick auf die Wahl am Sonntagabend gesagt. Dort sicherte sich Laporta 68,18 Prozent der Stimmen, auch die von Flick. Font erhielt 29,78 Prozent. Laporta wird seine Amtsgeschäfte im Juli wieder aufnehmen, nachdem er vor einigen Wochen im Zuge des Wahlprozesses zurückgetreten war. Der 63-Jährige bleibt bis 2031 an der Spitze des katalanischen Traditionsklubs.

"Ich würde diese gesamte Amtszeit gerne mit Hansi Flick bestreiten. Ich halte es für möglich, dass er weitere fünf Jahre bei Barca bleibt. Das würde Stabilität signalisieren und zeigen, dass wir erfolgreich sind", sagte Laporta. Flick sei "ein junger, energiegeladener Mann" und habe "das Team mit denselben Spielern funktionieren lassen, die zuvor nicht funktionierten. Er hat der Mannschaft durch seine Klarheit, wenn es darum geht, zu erklären, was er denkt, einen Schub gegeben", so Laporta.

Flick hatte Barcelona im Sommer 2024 übernommen und in seiner ersten Saison gleich zum nationalen Double aus Meisterschaft und Pokal geführt. Zuvor trainierte der gebürtige Heidelberger den FC Bayern - gewann mit dem deutschen Rekordmeister unter anderem 2020 das Triple - sowie von 2021 bis 2023 auch die deutsche Nationalmannschaft.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Djokovic verlängert Peking-Siegesserie - nun gegen Zverev?

Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic hat sich beim ATP-Turnier in Peking ins Viertelfinale gekämpft. Mit einem 4:6, 7:6 (7:2), 6:2 gegen Lokalmatador Bu Yunchaokete hält der Weltranglistenelfte somit seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt von 31 Siegen in 31 Matches aufrecht - und könnte nun auf Alexander Zverev treffen.

Nach Schuldspruch: City legt Berufung im Finanzverfahren ein

Manchester City geht gegen den Schuldspruch im historischen Verfahren um schwerwiegende Finanzverstöße wie erwartet juristisch vor. Der schwer in die Bedrängnis geratene englische Spitzenklub bestätigte am Freitag, fristgerecht Berufung gegen das Urteil der unabhängigen Kommission der Premier League eingelegt zu haben.

Leclerc gewinnt zweites Training - Mercedes unauffällig

Die Formel 1 geht ohne klaren Favoriten in das Rennwochenende in Malaysia - Kimi Antonelli scheint im runderneuerten Mercedes allerdings noch nach seinem Tempo zu suchen. Der junge WM-Spitzenreiter hatte in den freien Trainings am Freitag nichts mit den Spitzenpositionen zu tun, fuhr auf die Plätze fünf und acht. Charles Leclerc im Ferrari drehte in der zweiten Session in 1:37,528 Minuten die schnellste Runde, im ersten Training war Max Verstappen (1:37,520) noch etwas schneller unterwegs gewesen und hielt damit die Tagesbestzeit.

"Maßnahmen ergreifen": Auch die FA prüft den City-Skandal

Nach dem Schuldspruch im Finanzskandal um Manchester City durch die Premier League schaltet sich nun auch der englische Fußball-Verband FA in den Fall ein. "Die Entscheidung der unabhängigen Kommission hat erhebliche Auswirkungen auf die Integrität des Spiels", erklärte die FA in einer Stellungnahme am Freitag: "Wir prüfen die Entscheidung und ihre Folgen derzeit sorgfältig und werden gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen."

Textgröße ändern: