The National Times - Dutzende US-Fallschirmjäger nahe ukrainischer Grenze in Polen gelandet

Dutzende US-Fallschirmjäger nahe ukrainischer Grenze in Polen gelandet


Dutzende US-Fallschirmjäger nahe ukrainischer Grenze in Polen gelandet
Dutzende US-Fallschirmjäger nahe ukrainischer Grenze in Polen gelandet

Im Zuge der Nato-Truppenaufstockung in Osteuropa sind dutzende US-Fallschirmjäger an der polnisch-ukrainischen Grenze eingetroffen. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, landeten die Soldaten am Mittwoch mit einem Militärflugzeug vom Typ Boeing C-17 am rund 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten polnischen Flughafen Rzeszow. Zu sehen waren auch zwei landende Chinook-Hubschrauber. Ein weiteres Dutzend Soldaten bestieg an dem Flughafen zwei Black-Hawk-Helikopter.

Textgröße ändern:

In einem Konferenzzentrum auf der gegenüberliegenden Seite des Flughafens von Rzeszow befindet sich ein provisorisch eingerichtetes Armeelager. Dort waren am Mittwoch Militärfahrzeuge, Container sowie dutzende weitere Soldaten zu sehen. Auf die Frage, wie lange die Soldaten dort bleiben, sagte ein US-Armeeangehöriger zu AFP: "Wir wissen es noch nicht."

Trotz der Ankunft der US-Soldaten lief der Betrieb am zivilen Flughafenterminal in Rzeszow normal weiter. Am Mittwoch starteten von dort Ryanair-Flüge nach London und Manchester.

Wegen des Ukraine-Konflikts mit Russland haben die USA die vorübergehende Verlegung von rund 4700 zusätzlichen Soldaten nach Polen angekündigt. Die ersten der Soldaten waren am 5. Februar in dem EU- und Nato-Staat eingetroffen. Zuvor waren in Polen bereits rund 5000 US-Soldaten stationiert gewesen. Auch andere westliche Länder stockten ihre Truppen an der Nato-Ostflanke wegen der Ukraine-Krise auf.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Teilergebnisse: Putins Partei siegt bei Parlamentswahl in Russland

Die Partei von Präsident Wladimir Putin hat die Parlamentswahl in Russland laut Teilergebnissen wie erwartet klar gewonnen. Nach der Auszählung von etwas mehr als 71 Prozent der Stimmen entfielen auf die Regierungspartei Geeintes Russland 57,5 Prozent der Stimmen, wie russische Nachrichtenagenturen am Montagmorgen berichteten. Die ebenfalls Kreml-treue Kommunistische Partei kam demnach auf rund 14 Prozent, die nationalistische LDPR auf 8,7 Prozent der Stimmen.

Spitzen der Bundesparteien beraten über Ergebnis der Landtagswahlen

Die Spitzen der Bundesparteien beraten am Montag über die Konsequenzen der Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Vorsitz von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz kommen die CDU-Gremien am Vormittag in Berlin zusammen, danach will Merz sich den Fragen der Medien stellen (13.30 Uhr). Merz steht innerparteilich unter Druck; am Wahlabend machte er aber klar, dass er trotz der neuerlichen Niederlagen seiner Partei weiter CDU-Chef und Bundeskanzler bleiben und die Reformpolitik fortsetzen wolle.

Vorwurf Falschaussage zu Maut: Prozess gegen früheren Minister Scheuer beginnt

Im Zusammenhang mit der gescheiterten Autobahnmaut muss sich der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ab Montag (09.30 Uhr) wegen einer mutmaßlichen Falschaussage vor dem Landgericht Berlin verantworten. Bei der in Rede stehenden Aussage vor einem Bundestagsuntersuchungsausschuss geht es um die Frage, ob Verträge mit Mautfirmen unterzeichnet wurden, obwohl die Gefahr bestand, dass das Projekt vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestoppt wird.

Bundesaußenminister Wadephul reist zur UN-Generaldebatte nach New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Montag als Leiter der deutschen Delegation zur UN-Generaldebatte nach New York. Er vertritt dort das zweite Jahr in Folge Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der derzeit innenpolitisch immens unter Druck steht und dessen Anwesenheit in Berlin nach Angaben aus Regierungskreisen nach den Landtagswahlen "erforderlich" ist. Neben Wadephul reisen auch Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (beide SPD) zu dem Spitzentreffen bei den Vereinten Nationen.

Textgröße ändern: