The National Times - EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November

EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November


EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November
EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November / Foto: © POOL/AFP

Die EU und Großbritannien wollen am 20. November ihr ursprünglich für Juli geplantes Gipfeltreffen nachholen. "Gemeinsam wollen wir unsere Zusammenarbeit vertiefen, unsere Resilienz stärken, unsere Fähigkeit zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen ausbauen und Stabilität in Europa und darüber hinaus fördern", erklärte EU-Ratspräsident António Costa am Montag. Er freue sich darauf, gemeinsam mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den britischen Premierminister Andy Burnham zum zweiten Gipfel in Brüssel begrüßen zu dürfen, schrieb Costa im Onlinedienst X.

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Die Europäische Union und Großbritannien seien "gleichgesinnte Partner, vereint durch gemeinsame Werte und geteilte Interessen", betonte Costa. "Unsere Sicherheit und unser Wohlstand sind eng miteinander verflochten, weshalb eine starke Partnerschaft zwischen uns unverzichtbar ist."

Der Gipfel sei eine Gelegenheit für einen "ernsthaften Dialog" mit der EU, sagte Burnham am Montag bei einer Rede im Parlament in London. "Am Status quo festzuhalten, ist nicht gut genug für Großbritannien." Der Premier hatte kürzlich sogar einen Wiedereintritt seines Landes in die EU ins Spiel gebracht. Er nannte dies als eine Option für die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU.

Burnhams Vorgänger Keir Starmer hatte im Mai 2025 Costa, von der Leyen und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in London empfangen. Es war das erste Treffen dieser Art seit dem EU-Austritt Großbritanniens am 31. Januar 2020. Beide Seiten unterzeichneten mehrere Abkommen, unter anderem zu den Themen Verteidigung, Handel und Austauschprogrammen.

Bereits im Juli dieses Jahres sollte eigentlich ein zweites Treffen folgen. Nach Starmers Rücktritt wurde dieser Termin jedoch verschoben. Auch unter seinem Nachfolger Burnham bemüht sich die Labour-Regierung um engere Beziehungen zu Brüssel und beteiligt sich unter anderem an den Kosten des 90-Milliarden-Euro-Kredits der EU für die Ukraine.

P.Barry--TNT

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