The National Times - Papst Franziskus zu Religionsgipfel in Kasachstan eingetroffen

Papst Franziskus zu Religionsgipfel in Kasachstan eingetroffen


Papst Franziskus zu Religionsgipfel in Kasachstan eingetroffen
Papst Franziskus zu Religionsgipfel in Kasachstan eingetroffen / Foto: © AFP

Papst Franziskus ist am Dienstag zu einem Gipfeltreffen mit Vertretern unterschiedlicher Religionen im zentralasiatischen Kasachstan eingetroffen. Der Papst landete um 17.15 Uhr Ortszeit (13.15 Uhr MESZ) in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan, wie ein AFP-Reporter berichtete. Das Religionstreffen mit rund hundert Delegationen aus 50 Ländern dauert bis Donnerstag und dürfte ganz im Zeichen des Ukraine-Krieges stehen. Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill nimmt nicht teil.

Textgröße ändern:

Das 85-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche sollte nach seiner Ankunft im Präsidentenpalast von Präsident Kassym-Schomart Tokajew empfangen werden. Anschließend wollte Franziskus eine erste Rede vor der Regierung und dem diplomatischen Korps halten.

Im Vorfeld hatte es Gerüchte über ein Treffen zwischen Franziskus und dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill gegeben. Kirill, der sich öffentlich mehrfach hinter die russische Kriegsführung gestellt hat, wird an dem interreligiösen Gipfel nach eigenen Angaben aber nicht teilnehmen.

Weiterhin möglich erscheint ein Treffen zwischen dem Pontifex und Chinas Präsidenten Xi Jinping, der sich ebenfalls in Kasachstan aufhält. Der Vatikan hofft, ein historisches Abkommen zur Ernennung von Bischöfen in China erneuern zu können. Peking und der Heilige Stuhl haben seit 1951 keine diplomatischen Beziehungen zueinander. Franziskus sagte nun an Bord seines Flugzeuges, er habe "keine Informationen" über etwaige geplante Gespräche mit Xi, er sei aber "immer bereit, nach China zu reisen".

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen - Aufruf zu "Partnerschaft"

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington wurde er am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump persönlich und mit militärischen Ehren empfangen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Xi zeigte sich anschließend offen für eine Zusammenarbeit mit den USA: Staatsmedien zufolge rief er zu "Partnerschaft statt Rivalität" zwischen beiden Ländern auf.

Bundestag berät erstmals über umfassende Geheimdienst-Reform

Der Bundestag debattiert am Donnerstag erstmals über die Pläne der Koalition für eine umfassende Reform der Nachrichtendienste (09.00 Uhr). Die Vorlage von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht vor, die Befugnisse von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bei der Sammlung, Speicherung und automatisierten Auswertung von Daten erheblich auszuweiten. Zudem sollen die Dienste die Möglichkeit bekommen, Bedrohungen wie Sabotageakte oder Hackerangriffe künftig aktiv durch Gegenangriffe zu bekämpfen. Hintergrund der Reform ist die verschärfte Sicherheitslage.

UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat vor den Vereinten Nationen US-Präsident Donald Trump für die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen ihren Ländern gedankt. In ihrer Rede vor der UN-Generalversammlung am Mittwoch in New York dankte sie der Trump-Regierung "für ihre Bereitschaft, den Weg diplomatischer Beziehungen und der Zusammenarbeit mit Venezuela wieder aufzunehmen". Zudem kündigte sie Wahlen in Venezuela an.

Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington wurde er am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump persönlich empfangen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP feststellten. Trump schüttelte zur Begrüßung Xis Hand.

Textgröße ändern: