The National Times - UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen

UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen


UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen
UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen / Foto: © AFP

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat vor den Vereinten Nationen US-Präsident Donald Trump für die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen ihren Ländern gedankt. In ihrer Rede vor der UN-Generalversammlung am Mittwoch in New York dankte sie der Trump-Regierung "für ihre Bereitschaft, den Weg diplomatischer Beziehungen und der Zusammenarbeit mit Venezuela wieder aufzunehmen". Zudem kündigte sie Wahlen in Venezuela an.

Textgröße ändern:

"Ich möchte dies vor dieser Generalversammlung ganz klar sagen: Es wird Wahlen in Venezuela geben", sagte Rodríguez. Einen konkreten Zeitplan nannte sie nicht.

Ebensowenig ging sie auf den US-Militäreinsatz im Januar in der Hauptstadt Caracas ein, bei dem ihr Vorgänger, der linksnationalistische Staatschef Nicolás Maduro gefangengenommen und in die USA gebracht worden war. Stattdessen äußerte sich zum Übergang zu einer "Phase der Demokratie" in ihrem Land.

Seit dem Machtwechsel in Caracas kamen hunderte politische Gefangene frei. Zudem begannen Regierung und Opposition unter Vermittlung der USA einen Dialog. Ein Termin für Wahlen in dem südamerikanischen Land ist aber nicht in Sicht.

Maduro sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. Nach seiner Gefangennahme war seine Stellvertreterin Rodríguez zur Übergangspräsidentin ernannt worden.

Rodríguez bemüht sich seitdem, das südamerikanische Land nach Jahren der Isolation wieder in die internationale Gemeinschaft zu integrieren. Sie wird von den USA gestützt - und nach Ansicht von Experten unter Druck gesetzt.

Es ist das erste Mal seit 2018, dass wieder ein venezolanisches Staatsoberhaupts an der UN-Generaldebatte teilnimmt. Damals hielt der damalige Präsident Maduro dort eine Rede. Im Rahmen ihrer Reise nach New York traf Rodríguez zudem mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds sowie mehreren Staats- und Regierungschefs zusammen, darunter Us-Präsident Trump.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington wurde er am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump persönlich empfangen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP feststellten. Trump schüttelte zur Begrüßung Xis Hand.

Chinas Präsident Xi zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Xis Flugzeug landete am Mittwoch gegen 23.40 Uhr MESZ auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP feststellte. US-Präsident Donald Trump wartete am Flughafen, um Xi als Zeichen der besonderen Ehrerbietung persönlich zu empfangen. Dass der US-Präsident einen ausländischen Staats- oder Regierungschef persönlich am Flughafen empfängt, ist äußerst selten.

USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab

Die USA haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel in Miami im Dezember eingeladen. "Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt", sagte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies nach einem Treffen mit Rubio indes Forderungen nach einer Kampfpause gegen die Ukraine zurück.

Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen

Russland will seine Angriffe auf die Ukraine vorerst nicht einstellen. "Wir werden in unserer speziellen Militäroperation keine Pause einlegen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York. Er nutzte dabei den Begriff, mit dem Russland seinen Angriffskrieg umschreibt.

Textgröße ändern: