The National Times - USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien

USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien


USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien
USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien / Foto: © AFP

Nach Deutschland könnte auch Saudi-Arabien F-35-Kampfjets aus den USA erhalten. Das Außenministerium in Washington billigte am Donnerstag den möglichen Verkauf von 48 F-35-Tarnkappenjets sowie von Triebwerken und weiterem Zubehör an den Golfstaat. Das Geschäft hat demnach einen Wert von 24,3 Milliarden Dollar (rund 22 Milliarden Euro). Der Rüstungsdeal erfordert noch die Zustimmung des US-Kongresses.

Textgröße ändern:

Israel hatte die USA vor dem Verkauf gewarnt und argumentiert, das Geschäft mit Saudi-Arabien könne das Kräftegleichgewicht in der Region stören. Israel ist bisher das einzige Land im Nahen Osten, das über F-35-Kampfflugzeuge aus US-Produktion verfügt.

US-Präsident Donald Trump setzte sich über die Warnungen hinweg. Er empfing den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman bereits im vergangenen November im Weißen Haus und stellte ihm die hochmodernen Kampfjets in Aussicht.

In der Erklärung des US-Außenministeriums heißt es nun, Saudi-Arabien sei "eine treibende Kraft für politische Stabilität und wirtschaftlichen Fortschritt in der Golfregion". Das Königreich ist seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar Ziel iranischer Drohnen- und Raketenangriffe. Zudem wird das Land vom Jemen aus regelmäßig von der von Teheran unterstützten Huthi-Miliz attackiert.

Deutschland hat 35 Kampfjets vom Typ F-35 für die deutsche Luftwaffe bestellt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt am Freitag im US-Bundesstaat Texas die erste Maschine in Empfang.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump haben ihr in der vergangenen Woche verschobenes Telefonat nachgeholt. Bei dem Gespräch am Donnerstag sei es unter anderem um "nächste Schritte zur Beendigung des Krieges in der Ukraine" gegangen, teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit. Merz würdigte demnach die Verabschiedung von Sanktionen gegen Russland durch den US-Kongress.

Mindestens fünf Tote bei Angriffen im Jemen und in Saudi-Arabien

Im eskalierenden Konflikt zwischen Huthi-Rebellen, jemenitischen Regierungstruppen und Saudi-Arabien sind am Donnerstag mindestens fünf Menschen getötet worden. Der saudiarabische Zivilschutz erklärte, herabfallende Trümmerteile einer abgeschossenen Huthi-Drohne hätten in der Region Taif östlich von Mekka zum Tod eines Menschen geführt. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Almasirah sprach derweil von vier Toten - darunter drei Kindern - bei Angriffen jemenitischer Einheiten und der saudiarabischen Armee.

Staatsbesuch: Trump will Xi persönlich am Flughafen empfangen

Beim Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA will US-Präsident Donald Trump dem Gast eine besondere Ehre zuteil werden lassen. Trump wolle Xi nächste Woche persönlich am Flughafen empfangen, sagte ein US-Regierungsmitarbeiter am Donnerstag.

AFP-Fotos scheinen Trump mit Darstellung von Abriss des Kennedy Centers zu zeigen

Plant US-Präsident Donald Trump den Abriss des renommierten Kulturzentrums Kennedy Center in Washington? Fotos der Nachrichtenagentur AFP scheinen dies zu belegen. Auf den Bildern des Fotografen Brendan Smialowski ist Trump durch das Fenster der Präsidentenmaschine Air Force One mit einem Ausdruck zu sehen, über dem in roten Buchstaben zu lesen ist "Kennedy Center Demolish" (etwa: Abriss des Kennedy Centers).

Textgröße ändern: